An Pfingsten öffnet in Unkel nicht nur der Markt „design + gestaltung“ seine Pforten
Bei „Kulturstadt Unkel Live 2018“ wartet ein vielfältiges Angebot
Unkel. Zu einer Pressekonferenz zur „Kulturstadt Unkel Live 2018“ hatte Stadtbürgermeister Gerhard Hausen am Montagmittag in das „Haus am Pütz“ eingeladen, in dem der Künstler Malte Sonnenfeld bereits seine Neo-Pop-Art-Arbeiten für die Atelier-Ausstellungseröffnung am Pfingstsonntag platziert hatte. „Die von dem Initiator von ‚Kunst in Unkeler Höfen‘, Jochen Seidel, und Michael Koslar ins Leben gerufene Kulturwerkstatt in der Pützgasse ist nur eine Anlaufstelle am Pfingstwochenende, an dem wir an den beiden Feiertagen jeweils von 11 bis 18 Uhr einen bunten und facettenreichen Bilderbogen in der Innenstadt und auf der Rheinpromenade spannen und das zum Nulltarif, denn Eintritt wird nicht verlangt“, so der Stadtchef, nachdem er Bernd Roeter von der „galerie forum“ und mit dem Keramiker Manfred Braun einen der über 60 Aussteller begrüßt hatte.
„Beide Erlebnistage beinhalten Ausstellungen, Präsentationen, Informationen und Musik, Workshops und Besichtigungen für die ganze Familie, wobei natürlich der 12. Markt ‚design + gestaltung‘ auf unserer autofreien Rheinpromenade wieder ein Highlight sein wird“, zeigte sich Gerhard Hausen überzeugt. Gleichzeitig wies er auf die Besichtigungen und Führungen im Luftschutzkeller im alten Rathaus sowie im Gefängnisturm hin, auf die zeitgeschichtlichen Hintergründe zum Wirken des erste SPD-Bundeskanzlers, die im Willy-Brandt-Forum präsentiert werden, und auf die am vorigen Wochenende eröffnete Ausstellung „Unkel im Wandel der Zeit“ im Justen-Gebäude am Oberen Markt.
„Das Zusammenspiel unserer Kulturstadt mit ihren Kunsthandwerkern und mit ‚design + gestaltung‘ besitzt Modellcharakter wie die vielfältigen Mosaiksteine, die Unkel zu einem attraktiven Gesamtbild formen. In diesen Sinn soll ‚Kulturstadt Unkel Live 2018‘ seien Wirkung zur Innenstadt- und Landschaftsbelebung entfalten“, hob er hervor. Unkels Merkmal sei die Vielfalt und das Flair der Kultur, gepaart mit der dieser innewohnenden Qualität. Für diese hatte Bernd Roeter, der von Rex Stephenson ins Boot geholt worden war, von Beginn an auf dem design-markt gesorgt. „Dieser wiederum ist dafür verantwortlich, dass sich so viele Kunsthandwerker mit ihren Ateliers in Unkel angesiedelt haben, so dass an Pfingsten Rheinpromenade und Innenstadt zu einer Einheit zusammenwachsen“, so der Design-Fachmann aus Mainz.
„Nach Jahren, in denen wir schon Einbrüche bei den Besucherzahlen hinnehmen mussten, können wir Dank einer Ausnahmeregelung wieder an den beiden Pfingstfeiertagen über 60 qualifizierte Aussteller mit ihren hochwertigen Arbeiten präsentieren“, freute sich Bernd Roeter. Außerdem hätten Kinder und Erwachsene auf der Rheinpromenade Gelegenheit, betreut von professionellen Gestaltern auf Workshops mit Holz und Metall in erste Geheimnisse der Gestaltung einzudringen.
„Mit Bernd Roeter hat Unkel einen überaus guten Wurf gemacht“, lobte Manfred Braun den für die Aussteller zuständigen „Marktleiter“. Ohne dessen Werbekampagne für den „Ort vor den Toren von Bonn“ wäre kaum ein Aussteller vor zwölf Jahren nach Unkel gekommen. „Inzwischen hat Ihre Stadt aber schon einen Namen in unserer Szene“, versicherte er Gerhard Hausen.
Wer sich über weitere Exponate der Marktteilnehmer informieren will, findet die unter www.galerieforum.com/Austellungen/unkel-2018 oder unter www.facebook.com/Design.Gestaltung.Unkel. DL
