TuS und Schatzkammer Oberwinter hatten eingeladen
Beim Sommermärchen feierten Geflüchtete und Einheimische
Oberwinter. Zu einem gemeinsamen Fest für Geflüchtete und Einheimische, das vom TuS Oberwinter um den Vorsitzenden Antonio Lopez und der Schatzkammer Oberwinter um Asok Punnamparambil veranstaltet wurde, trafen sich am Sonntagnachmittag bei hochsommerlichen Temperaturen zahlreiche Mitglieder des TuS und Geflüchtete aus Afghanistan, Eritrea, Syrien und Somalia auf dem Bandorfer Sportplatz.
Ein Programm aus Sport und Spiel hatten die Veranstalter zusammengestellt. Virginia und Justin Beineke sorgten für das kleine Fußballturnier vier gegen vier, und Annette Dörpinghaus organisierte mit den Geflüchteten ein fantastisches Büffet mit afghanischen, eritrischen, syrischen und somalischen Spezialitäten. Neben dem internationalen Büffet gab es auch heimische Spezialitäten vom Grill.
Die Idee zu diesem Fest hatte Antonio Lopez, das Asyl-Netzwerk verfolgte einen ähnlichen Plan, und kurzerhand wurden die Einfälle zu einem Fest mit Fußballturnier zusammengeworfen. In geselliger Runde saßen Erwachsene aller Nationalitäten zusammen, während sich der Nachwuchs bei einem kleinen Fußballturnier und mit Spielgeräten vom Akteum in Remagen bestens amüsierte. Mit Musik, die bekanntermaßen schon immer verbindet, ließen die Gäste gemeinsam den Abend ausklingen und konnten das Finale der Fußball-EM auf einer großen Leinwand verfolgen.
Unterstützt wurde das Fest von der Ökumenischen Flüchtlingshilfe Rhein-Ahr und der Initiative „Wir helfen“. Die Veranstaltung bot vor allen Dingen den Geflüchteten und Einheimischen die Möglichkeit, sich ohne große Sprachbarrieren zu begegnen und gemeinsam einen schönen Tag mit Bewegung, Essen und Fußballromantik zu verbringen. AB
