Allgemeine Berichte | 14.05.2019

Klemens und Margret Jeub feierten Diamantene Hochzeit

Beim Tanz im „Schmitze Saal“ hat´s gefunkt

Am Sonntag, dem 12. Mai feierten Klemens und Margret Jeubihre Diamantene Hochzeit. Foto: -FRE-

Niederzissen. Wenn ein Ehrenbürger und ehemaliger Ortsbürgermeister mit seiner Ehefrau Diamantene Hochzeit feiert, liegt es nahe, dass auch viele Gratulanten aus der Kommunalpolitik sich die Ehre geben. Das können die Eheleute Klemens und Margret Jeub aus Niederzissen, die am vergangenen Sonntag ihr 60-jähriges Ehejubiläum feierten, nur bestätigen.

Während ihre beiden Söhne Bernd und Lothar mit ihren Familien bereits in den frühen Morgenstunden gratulierten, begann für das sympathische Ehepaar ein ebenso schöner wie anstrengender Tag mit einer ausgiebigen Feier in der Niederzissener Gaststätte „Ratsschenke“. So zählten zu den zahlreichen Gratulanten neben Vertretern der Kirche u.a. die Bürgermeister der Verbandsgemeinde Brohltal und der Ortsgemeinde Niederzissen, Johannes Bell und Rolf Hans sowie der Kreisbeigeordnete Friedhelm Münch, der sowohl die Glückwünsche von Ministerpräsidentin Malu Dreyer als auch von Landrat Dr. Jürgen Pföhler überbrachte.

Kennengelernt hatte das Jubelpaar sich 1955 bei einer Tanzveranstaltung im sogenannten „Schmitze Saal“.

Margret Jeub, geborene Steinke, wurde 1937 in Basien/Ostpreußen geboren und musste mit ihrer Mutter, Großmutter und einer Tante übers Haff in den Westen fliehen. Bevor sie ihren Klemens kennen und lieben lernte, absolvierte sie im Anna-Kloster Remagen eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin. Am 12. Mai 1959 wurde das Paar auf dem Standesamt und in der Kirche von Niederzissen von Pastor Drees getraut. Nachdem die beiden Söhne Lothar und Bernd 1960 und 1962 das Licht der Welt erblickt hatten, kümmerte Margret Jeub sich ausschließlich um ihre Familie und insbesondere um die Pflege ihrer Mutter, Schwiegermutter und Tante.

Während sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an den Wanderungen mit dem Eifelverein teilnehmen kann, widmet Margret Jeub sich heute noch gerne ihren Hobbys: Lesen, Rätsel lösen, Quizsendungen anschauen und vor allem ihren Enkelkindern. Ihr absolutes Lieblingswort, welches bei keiner Familienfeier fehlen darf lautet: „Wunder-wunder-schön“!

Der 86-jährige gebürtige Niederzissener Klemens Jeub übte bekanntlich 20 Jahre lang das Amt des Ortsbürgermeisters aus. Unter seiner Ägide wurden in Niederzissen viele entscheidende Weichen gestellt, wie zum Beispiel die Erschließung des Gewerbegebietes „Im Scheid“ und dessen Entwicklung, das Gewerbegebiet „Brohltal Ost/A 61“, die Baugebiete Heubachtal, Bausenberg II, Auf Brohl und Im Seifental, die erstmalige Herstellung und Kanalisierung vieler innerörtlicher Straßen, die Sanierung des Ortskerns mit Schaffung von Park- und Grünflächen, die Sanierung von Kindergarten und Alter Schule, die Ansiedlung der Seniorenresidenz Villa Romantica sowie der Bau des Sport- und Freizeitgeländes Heubachtal.

Und da es sich bei dem Amt des Ortsbürgermeisters um ein Ehrenamt handelt, leitete Klemens Jeub hauptberuflich eine Versicherungsagentur.

FRE

Am Sonntag, dem 12. Mai feierten Klemens und Margret Jeub ihre Diamantene Hochzeit. Foto: -FRE-

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Saunaanzeige / Sommeraktion
Imageanzeige Dauerauftrag 07/2025
Sommerbunt Bad Neuenahr-Ahrweiler
Stellenanzeige Zahntechniker, 2. Anzeige "2+1 Aktion"
Blaulichtfest in Grafschaft-Ringen, 11. – 12.07.26
Empfohlene Artikel
In der Ahrhut war einiges los.  Fotos: DU
16

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Nicht nur aber ganz besonders zu den verschiedenen Jahreszeiten werden die Innenstädte von Bad Neuenahr und Ahrweiler bunt. Am vergangenen Wochenende war dies erneut beim verkaufsoffenen Aktionswochenende „Sommerbunt“ der Fall. Wie es für dieses von der Gewerbegemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler in enger Kooperation mit Stadt und Ahrtal-Tourismus veranstaltete Event längst...

Weiterlesen

Zum Abschlus bekam jeder ein kleines gehäkeltes „Wir“.
46

Rheinbrohl. Auch in der Kindertagesstätte CASA VIVIDA gibt es schon einmal Streit, Schimpfwörter und körperliche Auseinandersetzungen. Das hat die Mitarbeiterinnen motiviert, sich mit den Kindern intensiv mit den Themen Konfliktlösungen, Freundschaft, Zusammenhalt, gegenseitigem Respekt und der Stärkung des „Wir-Gefühls“ zu beschäftigen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Ramersbacher Straße in Ahrweiler.  Foto: ROB
1250

Auch an weiteren Stellen wird intensiv an der Infrastruktur gearbeitet

07.07.: Wiederaufbau in Ahrweiler: Ramersbacher Straße wird für ein Jahr gesperrt

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Noch bis Ende Juli ist die Verbindung zwischen der St.-Pius-Straße und der Eifelstraße im Stadtteil Bachem vollständig für den Verkehr gesperrt. Dort werden derzeit die Anschlussarbeiten der neuen Bachemer Brücke an die angrenzenden Straßen durchgeführt. Gleichzeitig wird der Kreuzungsbereich umgestaltet, um die künftige Verkehrsführung zu verbessern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Weiterlesen

schmusen mit Pflegemama
1263

Mayen. Sultan kam bereits im Februar 2026 in unser Tierheim, nachdem er in Mendig umherstreunte und sich niemand für den stattlichen weißen Kater verantwortlich fühlte. Damals war Sultan unkastriert, nicht gekennzeichnet und hatte eine schlimme Augenentzündung, die auf seine nicht behandelten Rolllider zurückzuführen war.

Von Tierschutzverein Mayen U.U. e.V. Frau Sybill Limba aus Mayen

Weiterlesen

Die Ahr in Bad Neuenahr am Morgen nach der Flut.  Foto: ROB
724

Fünf Jahre sind vergangen, seitdem in der Ahrflut 135 Menschen im Alter von 4 Monaten bis 97 Jahren ums Leben kamen. Über 700 Personen wurden verletzt. Gar nicht zu reden von den Schicksalen und Tragödien, die bis heute auf die Ahrflut zurückzuführen sind (z. B. Suizide, über die keiner berichtet).

Weiterlesen