Auf „Thurant“ über Alken schlossen sich die Tore
Beliebte Burg geht in die Winterpause
Alken. Vor Kurzem hieß es auf Burg Thurant, dass die Saison zu Ende geht. Um 16 Uhr schlossen sich die Tore nach einer wiederum erfolgreichen Öffnungszeit der Burganlage.
So mancher Gast äußerte sich wieder positiv über den gepflegten Zustand und verbrachte einige Stunden bei Kaffee und Kuchen oder einem Glas Wein und genoss den Blick ins Moseltal oder die Höhen des Maifeldes beziehungsweise des Hunsrücks.
Die Ritterschaft der „Legatio ex Colonia Agrippinensis“ (L.E.C.A.) nahm dies zum Anlass, um mit ihren Recken und Edeldamen der persönlichen Einladung der Kastellanen Petra und Ottmar Hellinger zu folgen, um gemeinsam den Abschluss gebührend zu feiern.
Außerdem waren einige Ungewandete, die sich um die Burg über das Jahr verdient gemacht hatten, eingeladen. Die beiden ließen es sich auch diesjährig nicht nehmen mit deftiger Speis und kühlem Trank aufzuwarten.
So mancher Schwank wurde erzählt, wie auch das eine oder andere Episödchen, was sich während der Saison zugetragen hat.
„Auch wenn die Tore über den Winter für Gäste geschlossen sind,“ so O. Hellinger, „heißt das nicht, das wir uns vor das heimelige Kaminfeuer zurückziehen.“
Was soviel heißt, dass es nun wetterabhängig daran geht, im Innen- und Außenbereich erforderliche Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten durchzuführen. „Diese können während der Zeit, wenn die Anlage für Besucher zugängig ist,“ so vonseiten der Verwaltung, „nicht durchgeführt werden, ohne störend zu wirken.“
Erst zu späterer Stunde, die trutzigen Mauern bereits in dichten Nebel gehüllt und durch Scheinwerfer angestrahlt, fand das Gelage ein Ende und man machte sich auf den Heimweg.
Zum 1. März des kommenden Jahres wird das beliebte Ausflugsziel wieder seine Tore öffnen.
