Staatorchester Rheinische Philharmonie
Benefizkonzert im Zeichen des Umwelt- und Klimaschutzes
Koblenz. Musiker und Musikerinnen des Staatorchesters Rheinische Philharmonie sprechen sich für Klima- und Umweltschutz und Nachhaltigkeit aus. Mit dem Eintritt in den gemeinnützigen Verein „Orchester des Wandels Deutschland e.V.“ und mit einem Benefizkonzert soll das Bewusstsein mit und durch Musik für diese zentrale Aufgabe unserer Zeit gestärkt werden.
Seit 2020 existiert der Verein Orchester des Wandels Deutschland e.V., in dem sich bisher gut 30 Berufsorchester aus Deutschland vernetzen. Es geht nicht nur darum, das Bewusstsein für Klima-, Natur- und Umweltschutz zu stärken, sondern sich auch über den eigenen Fußabdruck Gedanken zu machen sowie Projekte weltweit mit Benefizkonzerten zu unterstützen.
Am 3. Juli laden die Mitglieder des Orchesters des Wandels der Rheinischen Philharmonie um 11 Uhr zum Benefizkonzert „Nachklanglichkeit“ ins Görreshaus ein. Der Eintritt ist frei, aber es wird um Spenden zugunsten des Projekts Masoala-Nationalpark auf Madagaskar gebeten.
In diesem Nationalpark haben illegaler Holzabbau und Brandrodung nicht nur die Naturzerstörung erheblich vorangetrieben, sondern damit auch den Menschen vor Ort die Lebengrundlage genommen. Gemeinsam mit dem Zoo Zürich und der Wildlife Conservation Society soll der Regenwald nun wieder nachhaltig aufgeforstet werden.
Warum der Masoala-Nationalpark? Weil dort ein Teil der Tropenhölzer auch für den Bau von Musikinstrumenten verwendet wurde und sich das Orchester des Wandels für dieses einzigartige Ökosystem in besonderer Verantwortung sieht. Außerdem soll so der Instrumentenbau mit nachhaltig angebauten Tropenhölzer vorangetrieben werden.
Pressemitteilung des
Staatorchesters
Rheinische Philharmonie
