Beratungsangebot wahrnehmen
Infoveranstaltung der Energiewende Rheinbach
Rheinbach. „Thermografie und Energieberatung“ lautete der Titel des Informationsabends, zu dem die Energiewende Rheinbach eingeladen hatte.Zunächst informierte Robin Denstorff, Fachbereichsleiter „Umwelt und Stadtplanung“ der Stadt Rheinbach, anhand einer Fülle von Grafiken, Tabellen und Fotos über Entstehung, Durchführung und vorläufige Ergebnisse der Thermografiebefliegung über Rheinbach vom 6. März 2012.
Für die Energiewende Rheinbach zweifelte Ansgar Tolksdorf die Aussagekraft der gewonnenen Daten an. Dass bisher nur knapp über ein Prozent der angeschriebenen Hausbesitzer das Beratungsangebot der Verbraucherzentrale wahrnehmen wollten, liege an einer unzureichenden Information der Bürger im Vorfeld der Befliegung. So könne kaum jemand heute noch beurteilen, welche Temperatur an einem bestimmten Tag vor neun Monaten unter seinem Dach geherrscht hat.Denstorff betonte, dass es bei den verschickten Dachaufnahmen in erster Linie darum gehe, die Rheinbacher Bevölkerung für das Thema Energieeinsparung zu sensibilisieren und zu begeistern.Michael Herscheid von der Energiewende Rheinbach, der auch durch den Abend führte, berichtete von seinen überaus positiven Erfahrungen mit dem Beratungsangebot der Verbraucherzentrale. Bei der Vor-Ort-Beratung etwa habe sich die Beraterin als erfreulich kompetent und engagiert erwiesen.Als nächstes referierte Energieberater Klaus Franke vom Ingenieurbüro IKF aus Erftstadt über die Möglichkeiten der Gebäudethermografie. Anhand vieler Beispielaufnahmen erläuterte der Experte, wie sich Wärmebrücken, Undichtigkeiten, Schimmelbildung und andere Gebäudemängel mit Hilfe der Wärmebildtechnik sichtbar machen lassen und ging bereitwillig und kompetent auf Rückfragen der Zuhörer ein.Alle Anwesenden lobten die informative und kurzweilige Veranstaltung. Als Fazit des Abends hielten die Organisatoren fest: Neben der Herstellung von Energie aus sauberen und unerschöpflichen Quellen ist das Einsparen von Rohstoffen und Energie ein weiterer wichtiger Grundpfeiler für das Gelingen von Atomausstieg und Energiewende. Sowohl Hausbesitzern als auch Mietern sind die von Land und EU finanzierten Beratungsangebote der Verbraucherzentrale wärmstens zu empfehlen. Maßnahmen zur Gebäudedämmung etwa sind eine lohnende In vestition in die Zukunft und sollten zur Vermeidung von Fehlern immer vorab mit einem Experten abgesprochen werden. Termin bitte vormerken: Der nächste Abend der Informationsreihe „Rheinbach ist erneuerbar“ findet am 18. April um 19.30 im Haus Streng statt. Dann geht es um das Thema „Biogas - Fluch oder Segen?“ Pressemitteilung
Energiewende Rheinbach
