Wallfahrt zu Maria Himmelfahrt in Bruchhausen
„Bereit sein, wenn Gott uns ruft!“
Kardinal Woelki feierte mit mehreren hundert Gläubigen
Bruchhausen. Kardinal Woelki kam am vergangenen Samstag aus Köln nach Bruchhausen, um hier mit mehreren hundert Gläubigen die traditionelle Wallfahrt nach Maria Himmelfahrt zu feiern. Der großen Lichterprozession durch den Wallfahrtsort ging dabei ein festlicher Gottesdienst voraus, begleitet von feierlichem Chorgesang Chor.
Das Gnadenbild der Muttergottes von Bruchhausen ist oftmals Ziel zum Gebet für den Frieden für die Kirche und die Welt. Hier ruft man Gott an und legt seine Anliegen in seine Hände.
Als der Erzengel Maria erschien, wusste sie noch nicht, welche unglaubliche Botschaft ihr verkündet wurde. Gott selbst kommt in die Welt und soll durch sie geboren werden. Gott steht zu dem, was er gesagt hat, dass er nicht fern, sondern den Menschen nahe ist und ein Herz für sie hat.
„Er wird einer von uns und Maria soll seine Mutter sein“, so Woelki in seiner Predigt. „Maria spricht ihr Ja-Wort: ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe wie du es gesagt hast“. Maria hört mit Leib und Seele auf Gottes Wort, so Woelki, sie gibt eine leibhaftige Antwort.
„Mit ihrer Himmelfahrt nimmt sie Teil an der göttlichen Natur, die er auch uns verheißt. Wir dürfen ihr folgen und unser Leben hat eine Perspektive. Der Tod ist nicht das Ende, sondern die österliche Wirklichkeit führt uns zum ewigen Leben und in Gottes liebende Arme. Wie bei einem Besuch, der sich plötzlich ansagt und man versucht die Wohnung aufzuräumen und Dinge zu erledigen, die lange liegen geblieben sind, weil wir den Besuch mit Liebe erwarten möchten, so sollen wir uns auch auf Gott vorbereiten. Jesus spricht sein Ja zu uns durch die Taufe, wir sollen ihn aufnehmen unter uns und dann wird auch er uns aufnehmen wie Maria. Zu diesem Ziel sind wir unterwegs, größer können wir nicht denken“.
Nach der Lichterprozession mit dem Musikverein, Gebeten und Gesängen folgte das Abschlussgebet und das Te Deum an der Wallfahrtskirche. Auch während des Gottesdienstes verfolgten zahlreiche Gläubige das Geschehen außerhalb des Gotteshauses, da es bis auf den letzten Platz gefüllt war.
Zun Beginn des Gottesdienstes segnete der Erzbischof das Bruchhausenser Gnadenbild.
Festlicher Chorgesang verschönerte den Gottesdienst.
Das Gnadenbild der Muttergottes.
Vor der Wallfahrtskirche spendete Erzbischof Reiner Maria Kardinal Woelki den Segen.
