Bertha-von-Suttner-Gymnasium bei „Jugend debattiert“ in Koblenz
Andernach. Eine Gruppe ausgewählter Schüler:innen des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums Andernach (BvSG) erlebten am 10.03.26 einen spannenden Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“ in der Koblenzer Berufsbildenden Schule für Wirtschaft. Begleitet wurden sie von ihren Lehrerkräften Sonja Schmidt und Stefan Naumann.
Gemeinsam mit insgesamt 28 Schüler:innen aus anderen Schulen der Region wurde intensiv über aktuelle gesellschaftliche Fragen sachlich diskutiert und argumentiert.
Neben den Debattant:innen übernahmen auch Schüler:innen des BvSG die Aufgabe des Jurierens: Sie mussten die Debatten aufmerksam verfolgen und sie anschließend anhand festgelegter Kriterien bewerten.
Zu Beginn des Tages begrüßte Regionalkoordinator Christoph Dorscheid alle Teilnehmer:innen, Juror:innen und Lehrkräfte. Die Debattant*innen kannten ihre Themen und Positionen bereits einige Tage und in den anschließenden Debatten traten dann jeweils vier Debattant:innen – der Pro- und Contra-Seite zugeteilt – gegeneinander an und diskutieren die Streitfrage nach einem klaren Regelsystem, in denen die Teilnehmer:innen ihre Argumente vorstellen, aufeinander eingehen und versuchen, die Mitdebattant:innen sowie die Jury von ihrer Position zu überzeugen.
In der ersten Runde beschäftigte sich die Altersgruppe I mit der Frage, ob auf öffentlichen Plätzen in unserer Region kostenloses WLAN angeboten werden solle. In der Altersgruppe II lautete das Thema „Soll das „Kaufe jetzt, zahle später“-Bezahlmodell bei Online-Käufen verboten werden?“
In der zweiten Runde ging es dann in der Altersgruppe I darum, ob für schriftliche Prüfungen in der Oberstufe Anwendungen mit künstlicher Intelligenz als Hilfsmittel zugelassen werden sollen. In der Altersgruppe II lautete die Streitfrage, ob Lokalzeitungen staatliche Förderung erhalten sollen. Auch in dieser Runde zeigten die Teilnehmer:innen, wie wichtig gute Vorbereitung, klare Argumente und ein respektvoller Umgang miteinander beim Debattieren sind.
Für das BvSG konnten sich in Altersgruppe I Johanna Comtesse als zweite Nachrückerin sowie Anastasia Tschebotarew mit einem hervorragenden zweiten Platz qualifizieren.
In der Altersgruppe II erreichte Ceylan Basoda das Finale, und Lena Montermann landete auf dem zweiten Nachrückerplatz.
Schließlich diskutierten die Finalist:innen der Altersgruppe I darüber, ob Privatgärten insektenfreundlicher gestaltet werden sollen. In der Altersgruppe II ging es um die Frage, ob die Veröffentlichung von Wahlumfragen vor Wahlen verboten werden solle. Es wurde noch einmal deutlich, wie anspruchsvoll der Wettbewerb und wie wichtig es ist, Argumente strukturiert und überzeugend zu präsentieren sowie auf die Beiträge der anderen einzugehen.
Am Ende des Wettbewerbs wurden die endgültigen Platzierungen bekannt gegeben.
In der Altersgruppe I erreichte Anastasia Tschebotarew im Finale den vierten Platz. Besonders erfolgreich war Ceylan Basoda, die in der Altersgruppe II den ersten Platz belegte und sich für das Landesfinale in Mainz qualifizieren konnte.
Der Wettbewerb war für alle Schüler:innen insgesamt eine sehr interessante und besondere Erfahrung. Sie konnten spannende Debatten verfolgen, selbst Verantwortung als Juror:innen übernehmen und erleben, wie wichtig es ist, Argumente sachlich und überzeugend vorzutragen.
