Angebot im Rhein-Lahn-Kreis
Beschäftigungspilot für Flüchtlinge
Rhein-Lahn-Kreis. Seit März diesen Jahres bietet das Projekt „Beschäftigungspilot für Flüchtlinge“ im Rhein-Lahn-Kreis Flüchtlingen individuelle Hilfe und Unterstützung auf dem Weg in unsere Gesellschaft an. Das Projekt wurde vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie in Rheinland-Pfalz entwickelt und auf Initiative von Madeleine Seidel, Leiterin der Agentur für Arbeit Montabaur, und Landrat Frank Puchtler gemeinsam mit der Arbeitsagentur und der Kreisverwaltung im Rhein-Lahn-Kreis auf den Weg gebracht. Die Deutsche Angestellten-Akademie konnte als Projektträger gewonnen werden.
Das Projekt richtet sich an Flüchtlinge, deren Asylverfahren noch nicht abgeschlossen ist. Es gibt ihnen Orientierungshilfen bei den ersten Schritten zur Integration, denn die Situation in den Heimatländern der Flüchtlinge ist meist grundsätzlich verschieden zu dem System in Deutschland. Ziel des Projekts ist es, die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen zu beschleunigen und Langzeitarbeitslosigkeit zu vermeiden. Die Flüchtlinge werden darin unterstützt, in der Region Fuß zu fassen.
Als Beschäftigungspilotin ist Andrea Lambrich, eine erfahrene Sozialpädagogin, im Landkreis unterwegs. Sie kontaktiert die Flüchtlinge, berät sie über den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Deutschland und fungiert als persönliche Lotsin zu den regional verfügbaren Unterstützungsangeboten. Die einzelnen Verbandsgemeinden und die Stadt Lahnstein sind wichtige Partner, da sie die Beschäftigungspilotin bei der ersten Kontaktaufnahme unterstützen. So werden bereits in einigen Verbandsgemeinden Sprechstunden mit der Beschäftigungspilotin angeboten. Bei fehlenden Sprachkenntnissen stehen Dolmetscher zur Verfügung.
Ein wichtiges Element des Projekts ist neben der Beratung auch die Ermittlung und Erfassung vorhandener Kompetenzen der Flüchtlinge. Die Beschäftigungspilotin stellt den Kontakt zur örtlichen Agentur für Arbeit her, damit hier für die Flüchtlinge weitere Schritte zur Integration eingeleitet werden können. Pressemitteilung
des Rhein-Lahn-Kreises
