Traditionelle Karfreitagswanderung
Besinnungswanderung der Kolpingfamilie in Lahnstein am Karfreitag
aus Lahnstein
Lahnstein. Seit nahezu 40 Jahren gibt es an Karfreitag die „Besinnungswanderung“ bei der Kolpingfamilie Lahnstein, St. Martin. Diesmal ging es vom Parkplatz Spiesborn aus durch den Kur- und Heilwald in Lahnstein auf der Höhe über einen etwa zweistündigen Rundweg, welcher auch an einigen Stellen durch den Achtsamkeitspfad und den Herz- und Kreislaufpfad führte.
Hella und Helmut Schröder hatten sich als Wanderführer dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt. Eine erfreuliche Zahl von 26 Personen, Mitglieder wie auch Nichtmitglieder nahmen den Waldwanderweg unter die Füße. Man konnte den Wald mit allen Sinnen genießen. Das Motto lautete in diesem Jahr „Zerrissen“.
An sieben Stationen wurden nachdenkliche Texte von verschiedenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern vorgetragen. Immer wieder wurde eine Verbindung zur Leidensgeschichte Jesu versucht. Der Vorsitzende Markus Schild nahm die Begrüßung vor und Vorstandsmitglied Benedikt Hanke verabschiedete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Wunsch nach schönen Ostertagen.
Die Wanderer folgten wieder einem schlichten Holzkreuz, gezimmert aus dem Treibgut des Rheines. Vom kirchlichen Hilfswerk Misereror wurden Segensbändchen als kleines Andenken verteilt. Heike und Matthäus Kohl, die wieder extra aus Flörsheim vom Main angereist waren, hatten auch wieder eine kleine Fotokarte mit Meditationstext für die Teilnehmenden dabei. Zum Abschluss reichten sich alle die Hände und sprachen gemeinsam das Gebet des Herrn, das „Vater unser“. Der Vormittag des stillen Feiertages wurde angemessen und ansprechend begangen.
Die Gruppe an einer von sieben meditativen Stationen. Foto: Thomas Schneider
Ein Holzkreuz wurde vorangetragen. Foto: Thomas Schneider
Vorstandsmitglied Benedikt Hanke verabschiedete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Foto: Thomas Schneider
