Familienzeit beim Erntedankmarkt in Wachtberg
Besonderes zum Herbst
Angebote für alle Altersgruppen
Wachtberg. Zwei Tage voller herbstlichem Genuss bot der Erntedankmarkt den Besuchern am Wochenende rund um den Bernareggio-Platz in Berkum. Rund 40 Aussteller und die Marktscheune sorgten für Kunst, Kulinarisches und Praktisches. Zur Eröffnung begrüßten Bürgermeisterin Renate Offergeld und der Vorsitzende des Gewerbevereins Kai Birkner die Gäste. „Zum dritten Mal, das ist im Rheinland Tradition“, stellte die Bürgermeisterin fest und zeigte sich erfreut über das reichhaltig-herbstliche Angebot.
Auf dem Karussell drehten schon am Samstagmorgen die ersten Dreikäsehochs ihre Runden, während die Eltern sich am Kaffeestand eine der vielfältigen Spezialitäten aussuchten. Trotz wechselhaften Wetters stöberten bald die ersten Besucher an den Ständen. Gleich, ob der Schmuckstand die Liebhaber von Ketten und passenden Schals anzog oder originelle herbstliche Dekoration gesucht wurde: Hier wurde man fündig. Flaschenbürsten, Besen und Küchenmesser mit verschiedenen Griffen oder die neuesten Würfe der Staubsaugerhersteller, die längst nicht mehr nur den Staub wegsaugen, interessierten die Gäste ebenso wie die bunten Figuren bei Andra Schak und besondere Kreationen der Monschauer Senfmühle. In Senf eingelegte Früchtchen entfalteten einen fein-würzigen Geschmack zwischen Frucht und zarter Senfnote. Für den Winter deckte sich mancher mit Fellhandschuhen oder gleich einem größeren Lammfell ein. Wer den feinen kulinarischen Genuss suchte, der labte sich beim Weincabinet Briem mit Federweißem und Flammkuchen. Passende Düfte für jeden Anlass erschnupperten die Damen in der Parfümerie Rüdell.
Einheimisch-Regionales aus
eigener Produktion und jede
Menge Kinderspaß fanden große und kleine Besucher in und an Schneiders Marktscheune. Wer vom Hüpfen auf der Strohburg hungrig wurde, stärkte sich an der schmackhaften Kürbissuppe. Künstlerisch geschickt produzierte der Nachwuchs mit den orangenen Feldfrüchten beim Kürbisschnitzen lustige Deko für die Haustür oder schauerliche Halloween-Kürbisköpfe. Von verkauften Kürbissen spendete die Familie Schneider in diesem Jahr jeweils zehn Cent an den Bunten Kreis, der sich um die Organisation fortlaufender Versorgung schwerkranker Kinder kümmert.
Kürbisse durften natürlich auch nicht fehlen.
Bei der historischen Senfmühle gab es kulinarisch Highlights zu entdecken.
Erstmals dabei waren Handarbeiten aus Nepal.
