Eindrucksvolle Pilger- und Kultur-Reise der Mayener St. Matthias-Bruderschaft nach Südtirol

Besuch beim Bischof und in den Dolomiten

22.10.2021 - 09:24

Mayen. „Gemeinsam unterwegs sein - das tut gut“.


Dies konnte man jetzt auch bei der bereits 20. Kultur- und Pilgerreise der Mayener St.-Matthias-Bruderschaft (SMB MY) erleben. Sie führte diesmal nach Südtirol ins Bistum Bozen und Brixen. Stadtführungen, Dom- und Kirchenbesuche, das Abteiltal, eine Dolomitenrundfahrt, interessante Pilgerziele sowie entsprechendes Rahmenprogramm mit Weinverkostung rundeten das gemeinsame Miteinander ab.

Dass Bischof Ivo Muser zum Auftakt der SMB-Kulturreise die Pilgertruppe zu einer Audienz im Bischofssitz Bozen einlud, bildete ein anerkennenswertes Erlebnis. Dies gilt auch für seine vermittelten Grundgedanken u.a. zu den Stichworten „nahe und gemeinsam“ sowie anregenden Beispielen mit dem Ziel, „die Nähe Gottes im Einsatz füreinander neu zu erspüren und zu vermitteln“.

Die Mayener Matthiasfreunde besuchten natürlich auch die beiden Dome des Bistums. Im Jahre 1964 wurde der Bischofssitz von Brixen nach Bozen verlegt.


Südländische Leichtigkeit und alpine Bodenständigkeit


Als „Stadt der goldenen Mitte“ wird die Kurstadt Meran bezeichnet, deren mediterranes Klima geschätzt wird, erfuhren die Stadtbesucher vor Ort. Die Ötztaler Alpen, die im Norden das Tal abschließen, sorgen für die geschützte Lage der Stadt. Südländische Leichtigkeit und alpine Bodenständigkeit ziehen die Besucher der 35000-Einwohnerstadt schon seit Jahrhunderten in ihren Bann.

Ein geschnitzter und reich vergoldeter spätgotischer Flügelaltar wurde vom schwäbischen Bildhauer Hans Schnatterpeck und seinen Gesellen 1503-1511 hergestellt. Das gesamte Kunstwerk zeigt 64 prächtige Statuen eindrucksvoll. Der „Schnatterpeck-Altar“ ist der größte Altar im gesamten Alpenraum, erfuhren die Mayener Pilger vor Ort in der Maria-Himmelfahrt-Kirche in Lana. Besichtigungen sind dort nur mit entsprechend qualifizierten Führungen möglich. Daran scheiterte es bei der Mayener Pilgergruppe nicht. Sie wurde während aller Besichtigungen der Reise durch Dr. Albert Erlacher eindrucksvoll informiert. Gleiches Lob gilt auch dem SMB-MY-Ehrenbrudermeister Heinz Schäfer für seine Organisation und Begleitung der Kultur- und Pilgerreise. Eine eindrucksvolle Dolomiten-Rundfahrt und der Besuch des Hochabteitales und der Wallfahrtskapelle Heilig-Kreuz auf 2045 Höhenmetern bestätigten seine jahrelang mit Alpenfreunden erworbenen „Ortskenntnisse“ und Kontaktdaten, die diese tolle Erlebnistour ermöglichten, so der anerkennende Dank aller mitgereisten Pilger*innen. PRESS

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Bunter Kreis Rheinland

Die Geschichte von Lia Löwenherz

Bonn. Kathrin und ihr Mann Norman freuen sich riesig auf ihr erstes Kind. Lia soll das kleine Mädchen heißen. Der Name bedeutet soviel wie: Löwin. Dabei ahnen sie damals noch gar nicht, wie sehr ihre kleine Tochter einmal kämpfen muss. An einem Freitag im März gehen sie zum Organscreening. Zunächst scheint alles in Ordnung, doch plötzlich wirkt die Ärztin beunruhigt. Irgendetwas stimmt nicht. Sie vermutet einen schweren Herzfehler und überweist die Familie sofort in die Uniklinik nach Bonn. mehr...

Die Alkoholkontrolle konnte erst auf der Wache durchgeführt werden

Neuwied: Fahrer war zu betrunken zum Pusten

Neuwied. - Am gestrigen Sonntagabend gegen 20:15 Uhr meldete eine aufmerksame Zeugin der Neuwieder Polizei eine männlichen Person, die an einer Tankstelle diverse Alkoholika kaufte und im Anschluss in ein Fahrzeug stieg. Die Zeugin hatte den Eindruck, dass der Fahrer bereits alkoholisiert gewesen sein könnte. Der Fahrer sei im Anschluss in Schlangenlinien davon gefahren. Die entsandten Beamten der... mehr...

Lesen Sie Jetzt:
solidAHRität Shop
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

Kommentare

Koblenz setzt klare Zeichen

Gabriele Friedrich:
Toll! Und weil die Fahnen so fein im Wind wehen, hören weltweit die Kerle auf, sich über Frauen herzumachen und sie mit Gewalt zu übersäen. *Applaus* für so viele gute Taten....
Gabriele Friedrich:
Da meldet sich doch kein Mensch. Vor allem wenn so einer vor Gericht kommt und man als Zeuge aussagen muss, dann wird man nach Name und Wohnort gefragt- öffentlich. Während der Zeuge nicht erfährt, wo der Angeklagte wohnt, evtl. nicht mal den Namen erfährt. Findet den Fehler. .... !...
Gabriele Friedrich:
Unfassbar, wie dämlich die Leute sind. Alkohol riecht man und wenn die 82 jährige nüchtern war, hätte sie nicht einsteigen sollen. Verantwortung liegt auch beim andern, das er einen gar nicht erst fahren lässt. Ich habe in solchen Fällen, wenn einer betrunken fahren wollte, den Schlüssel weggenommen....
 

Firma eintragen und Reichweite erhöhen!
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen