Jehovas Zeugen Meckenheim
Besuch dank innovativer Möglichkeiten
Meckenheim. Die Gemeinde der Zeugen Jehovas in Meckenheim freute sich besonders über den Besuch des reisenden Predigers Uwe Ackermann und seiner Frau.
„ Wir waren gespannt, wie es sein würde, einen Gast zu haben, ohne dass er persönlich kommen kann“, sagte Ruben Hausdorf, der zur Gemeinde Meckenheim gehört.
Wie alle anderen Religionen und Gemeinden sind natürlich auch Jehovas Zeugen von den Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronapandemie betroffen und halten sich konsequent an die Vorsichtsmaßnahmen der Gesundheitsbehörden und bleiben zu Hause. Auch in Meckenheim nutzen sie die moderne Technik, um sich an die momentanen Umstände anzupassen. Darum wurden die Ansprachen über einen Konferenzraum übertragen, in den sich jeder einzelne der Gemeinde einwählte. Herr Hausdorf fährt fort:
„Moderne Technik sorgt dafür, dass wir alle zusammen sein können, einander sehen und miteinander sprechen. Alle verfolgen die Zusammenkünfte per Videokonferenz. So können wir uns gegenseitig Mut machen und unserem Glauben Ausdruck verleihen. Selbst betagte Mitglieder der Gemeinde profitieren sehr von den Zusammenkünften per Videokonferenz. Nach meiner Einschätzung fühlen sich alle mehr denn je miteinander verbunden.“ In seinen Vorträgen erinnerte Herr Ackermann die Gemeinde daran, dass Jesus, als er auf der Erde lebte, von einer Zeit sprach, in der es unter anderem Seuchen und Krankheiten geben werde. Somit überrascht es den Bibelleser nicht, wenn es auch wirklich dazu kommt. Wichtig sei, so führte er aus, seine spirituelle Geisteshaltung durch Gebet, Bibellesen und der Teilnahme an den Videokonferenzen beizubehalten. Sich in der Isolation nicht isoliert zu fühlen ist mit guten Gewohnheiten möglich. Und das hilft dem Einzelnen, auch in schwierigen Zeiten Gottes Maßstäbe einzuhalten.
Herr Ackermann lobte die Gemeinde dafür, dass sie so schnell
die Anregung, virtuelle Gottesdienste durchzuführen, umgesetzt habe. „ Als Samstag vormittag diese Empfehlung gegeben wurde, war bis zum Abend schon klar, wie das technisch geschehen sollte“. Besonders freute er sich, zu sehen, dass die Älteren und Betagten in den Zusammenkünften Anteil hatten. Der älteste Teilnehmer, Siegfried Schäfer, lebt in Rheinbach in einem Pflegeheim. Seine 82 Jahre halten ihn nicht davon zurück, sich in die Konferenzschaltung einzuwählen und das, obwohl er ausschließlich telefonisch dazu angeleitet werden konnte. „Das ist so wunderbar, auch wenn ich die Technik noch nicht perfekt beherrsche. Auch das Pflegepersonal ist ganz begeistert, dass diese Möglichkeit besteht. Und ich habe so den Kontakt zu allen. Es ist, als würde ich jeden Einzelnen besuchen.“
Die Gemeinde profitiert sehr von diesem ermunternden Besuch und ist froh , dass dieser Besuch trotz der restriktiven Maßnahmen gegen die Pandemie möglich war.
Pressemitteilung
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