Allgemeine Berichte | 16.11.2016

Heimatverein Meckenheim e.V.

Besuch der Unionsbrauerei und des Brauereimuseums in Dortmund

Die Mitglieder des Heimatvereins Meckenheim ließen es sich am Ende der Führung nicht nehmen, auch selbst die verschiedenen Biersorten zu verkosten. Privat

Meckenheim. „Bier macht nicht dick!“ Diese Tatsache lernten Mitglieder des Heimatvereins bei einem Besuch in der Unionsbrauerei in Dortmund. Es galt, das Museum und die Produktionsstätten der Unionsbrauerei, der letzten von einstmals mehr als fünfzig Betrieben in Dortmund, zu besichtigen. Von Beginn an zog der Führer, der nach eigenen Angaben aus der Braubranche stammte, die Zuhörer in seinen Bann.

In bestem Dortmunder Zungenschlag und gewürzt mit Anekdoten und kleinen Seitenhieben auf die Konkurrenz erläuterte er die Technik und Kunst des Bierbrauens. Wasser, Gerste (Malz) und Hopfen, sind nach deutschem Reinheitsgebot von 1516 noch heute alleinige Zutaten für Bier, und die machen eben nicht dick, wie fälschlicherweise immer behauptet wird.

Unerwünschte Pfunde entstehen durch den Genuss von „ Zusatzstoffen“, wie Chips, Crackern und gehaltvollen Mahlzeiten. So die Theorie des Experten.

Viel Freude bereiteten auch die alten Gerätschaften des Brauhandwerks, vor allem die blitzblank geputzten Sudkessel und er alte Transportwagen, der die Erinnerung an die Anfänge des Automobils wach rief. Der Besuch der Produktionsstätte führte dann die chromblitzende Welt der modernen Abfüllanlage vor Augen. Das Zischen der Überdruckventile der Braukessel, kilometerlange Transportbänder und tanzende Flaschen faszinierten die Besucher. Aber ohne Bier in Reinform kein Brauereibesuch, und so endete die Führung dann im Aufenthaltsraum des Sudhauses bei einer zünftigen Verkostung der Produkte. Man hatte Gelegenheit, vier Sorten Bier zu verkosten und darüber hinaus mit dem ausgewählten Pils oder Export-Bier den restlichen Durst zu stillen. Die Heimfahrt mit dem Bus fiel dann entsprechend ruhig aus!

Die Mitglieder des Heimatvereins Meckenheim ließen es sich am Ende der Führung nicht nehmen, auch selbst die verschiedenen Biersorten zu verkosten. Foto: Privat

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