Allgemeine Berichte | 27.09.2017

Frauentreff Meckenheim e. V.

Besuch des Persischen Gartens in Bonn

Sebastian Schaaps erläuterte den Besucherinnen interessante Details. privat

Meckenheim. Elf Frauen des Frauentreffs Meckenheim nahmen vor kurzem an einer Führung von Sebastian Schaaps durch den Persischen Garten an der Bundeskunsthalle in Bonn teil. Die Gartenanlage wurde von dem Düsseldorfer Landschaftsarchitekt Georg Verhas in einen Kubus gebaut. Von Außen lässt sich diese wundervolle Gartenanlage, dieses von Menschen geschaffene Paradies, mit all ihrer orientalischen Pracht nur erahnen, aber im Innern entfaltet sich ihre ganze Schönheit. Im einem Vorraum sahen die Frauen einem Film, der sie über die Gartenbaukunst im Alten Persien informierte.

Im heutigen Iran gehören mehrere Gartenanlagen zum UNESCO-Weltkulturerbe, aber auch die Gärten der Alhambra in Spanien oder des Taj Mahal in Indien gehören dazu.

Die Bedeutung von Licht und Schatten fällt einem sofort auf, wenn man durch den dunklen Vorraum und die mit wunderschönen Ornamenten durchbrochenen Türdurchgänge in den hellen Gartenbereich kommt. Von mehreren etwas erhöhten Nischen hat man einen guten Überblick auf die ganze Pracht. Zwei künstlich angelegte Wasserläufe mit sprudelnden Springbrunnen teilen vier quadratische Beete, mit Gewürzpflanzen und betörenden Blumen. Drumherum stehen allerlei Bäumchen wie zum Beispiel Säulenzypressen, Palmen, Mandelbäumchen, Lorbeerbaum, Erdbeerbaum, Orangenbaum, Zitronenbaum, Granatapfelbaum und mehrere Judasbäume. In dieser Idylle, der beruhigenden Atmosphäre des plätschernden Wassers, kann man sich wunderbar im Schatten, fernab von Hitze und Lärm, entspannen.

Ein altes persisches Sprichwort sagt: „Man muss nicht erst sterben, um ins Paradies zu gelangen, solange man einen Garten hat.“ Davon waren auch die Frauen überzeugt. Beim anschließenden Kaffee wurde sich begeistert über den Besuch des Persischen Gartens unterhalten.

Sebastian Schaaps erläuterte den Besucherinnen interessante Details. Foto: privat

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