Bürgerverein Meckenheim e.V.
Besuch in Hamburg, Lüneburg, Stade und Kalkriese
Ausflugstradition wurde wieder belebt
Meckenheim. Nach achtmonatiger Corona-Zwangspause ein sachter Versuch des Meckenheimer Bürgervereins unter Führung von Rotraut de Haas, die Ausflugstradition wieder zu beleben. Kurz vor dem erneuten Lockdown.
Bei siebzehn Mitgliedern überwog die Vorfreude etwaige Reisebedenken: Auf Abstand platziert im großräumigen Luxusbus der vertrauten Firma Jablonski.
Auf der Hinfahrt die Besichtigung von Lüneburg mit seinem prächtigen Rathaus. In Hamburg der Besuch in der „Elphi“ mit einem Konzert des Cello-Virtuosen Mischa Maisky mit seinem dogma chamber orchestra war trotz Maske ein besonderes Ereignis. Orgelandacht im „Hamburger Michel“ Orgelbau und -musik in der St. Pankratiuskirche in Neuenfelde.
Im „Alten Land“, dem größten Obstanbaugebiet Deutschlands ging es vorbei an vertrauten Apfelplantagen und ziegelroten Fachwerkhöfen in das gut erhaltene Hansestädtchen Stade. Hier war die anspruchsvoll überkuppelte Eingangshalle des Elbtunnels sehenswert.
Auf der Rückfahrt gab es noch den Kriegsschauplatz der Varusschlacht zu erkunden. Im Park Kalkriese wird ständig weitergegraben und die archäologischen Funde scheinen zu bestätigen, dass man sich vom Teutoburger Wald mit seinem kolossalen Hermannsdenkmal als Tatort der römischen Niederlage verabschieden muss.
