Johannimarkt in Treis
Besucher und Händler trotzten dem Wetter
Treis. Regenschauer und nicht ganz sommerliche Temperaturen spielten den Händlern und Besuchern des Johannimarktes in Treis am Sonntag arg mit. Immer wieder goss es in Strömen, sodass die rund 30 Händler und Standbetreuer ständig ihre Ware vor der Nässe mit Plastikplanen und Folien schützen mussten. Zwar hatten sich die Marktbeschicker und ortsansässigen Gastronomiebetriebe alle Mühe gegeben, um den Gästen aus Eifel, Hunsrück und Moselraum ein breit gefächertes Angebot zu präsentieren, aber nur in den frühen Nachmittagsstunden brummte der Markt so richtig.
Das Angebot reichte von Werkzeugen, Textilien, Gewürzen, Brief- und Postkarten über Süßigkeiten, Küchengeräten, Messer, CDs, Haushaltswaren bis hin zu Messeneuheiten, Modeaccessoires und Kurzwaren. Manche Marktleute kommen, so wie das Unternehmen Thomas Piel aus Oberzissen, seit Jahrzehnten nach Treis. „Schon meine Eltern haben vor über 50 Jahren den Katharinenmarkt im Herbst in Treis regelmäßig mit Solinger Schneidwaren beschickt“, berichtet Thomas Piel stolz, der bereits als Kind gerne mit an die Mosel kam. Andere Marktbeschicker blieben allerdings wohl wegen der schlechten Wetterprognose gleich zu Hause, denn an der Hauptstraße gab es Lücken. Der Treiser Musikverein spielte trotzdem vor dem „Heckedotz-Brunnen“, wurde aber mehrmals durch Regengüsse unterbrochen. Das tat aber der Freude an der Musik keinen Abbruch, denn die Aktiven sangen kurzerhand unter einem Zelt deutsche Volkslieder für die Besucher des Johannimarktes. TT
Kramen, Suchen, Finden – in Treis beim Johannimarkt ist das alles möglich.
