Allgemeine Berichte | 17.09.2019

Brettspieloase im Herzen von Ahrweiler kam gut an

Besucherrekord bei den Spieletagen

Allein am Samstag kamen an die 500 Besucher ins Ahrweiler Bürgerzentrum

Regellesen war gestern. Bei den Spieletagen bekamen Besucher die Leihspiele von freiwilligen Helfern persönlich erklärt.Fotos: SEL

Bad Neuenahr- Ahrweiler. Vor allem Familien und Vielspieler, aber auch zahlreiche Schaulustige kamen am vergangenen Wochenende zum Spielen in das Bürgerzentrum im Herzen von Ahrweiler. Am Samstag und Sonntag fanden dort die Spieletage statt, veranstaltet von der Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH, der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und dem Inhaber des Ahrweiler Spielwarenladens Brettspielheld, Alexander Petkovski. 2016 feierte das Veranstaltungsformat der Spieletage in der Kurstadt Premiere, damals noch unter dem Namen „Stadt Land Spielt“ und mit ausbaufähigen Besucherzahlen in Bachems Alter Schule. Zwar wechselten in den vergangenen Jahren die Austragungsstätten der Spieletage, das Format aber sprach sich herum und die Besucherzahlen stiegen. Im letzten Jahr waren es bereits 350 bis 400 Schau- und Spiellustige, die zur Veranstaltung kamen, die damals in der Trinkhalle im Kurpark stattfand. Dieser Rekord wurde am Wochenende noch einmal überboten. Allein am Samstag zählte Petkovski an die 500 Besucher im Ahrweiler Bürgerzentrum.

„Calavera“, der Renner der Spieletage

Eine Auswahl an Spielen vom Strategie-, über das Würfel- bis zum Kartenspiel, wurde für die Besucher bereitgehalten. Sogar Outdoorspiele gab es und natürlich jede Menge Spielspaß für Familien, dem Zielpublikum der Spieletage. Zwischen circa 300 Leihspielen hatten die Besucher die Qual der Wahl. Das Bürgerzentrum Ahrweiler als „Spielstätte“ hatte sich in eine wahre Spieleoase verwandelt und bot ausreichend Raum zum Ausprobieren. Freiwillige Helfer der umliegenden Spielekreise Sinzig und Koblenz sowie von den Spielefreunden der Wilden Zockerei aus Bonn, erklärten Spieleregeln was das Zeug hält. So blieb dem Besucher lästiges Regellesen erspart und der Spielespaß konnte gleich beginnen. „Calavera“, ein Würfelspiel mit Ärgerfaktor, entpuppte sich als der Renner der Spieletage.

Und auch die jüngst erschienene Würfelvariante des Spieleklassikers „Wizzard“, war ein Publikumsmagnet. Wer bei Petkovski selbst um Rat fragte, der bekam „Coimbra“ empfohlen. Bei diesem Brettspiel geht es darum, die Gunst der wichtigsten Bevölkerungsgruppen der gleichnamigen portugiesischen Universitätsstadt zu erlangen. Wer die Spieletage verpasst hat, der kann das ganze Jahr über bei Brettspielheld in der Niederhutstraße Spiele entleihen. Alexander Petkovski betreibt in seinem Spielwarenladen eine „Ludothek“, eine Bibliothek für Spiele. Außerdem veranstaltet er in seinem Ladenlokal freitags regelmäßige Spieleabende. Weitere Informationen gibt es vor Ort im Laden oder online unter www.brettspielheld.de.

Regellesen war gestern. Bei den Spieletagen bekamen Besucher die Leihspiele von freiwilligen Helfern persönlich erklärt.Fotos: SEL

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