Bilanz zum Ende eines ungewöhnlichen Einsatzes im Hochwasser-Katastrophengebiet
Bethel hilft tausenden Menschen im Ahrtal
Ahrtal. Bei einer der schwersten Unwetterkatastrophen in der Geschichte Deutschlands kamen 2021 mehr als 180 Menschen ums Leben. Vom Hochwasser war auch das Ahrtal in Rheinland-Pfalz betroffen. Dort machten die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel als Partner im Netzwerk der Diakonie Katastrophenhilfe (DKH) vielfältige Hilfeangebote und trieben so den Wiederaufbau voran.
Zum 31. August 2025 beendet die DKH ihre Fluthilfe im Ahrtal, und damit endet auch die Unterstützung durch das Regionalteam Bethel. „Es fühlt sich immer noch an wie ein Albtraum“, sagt Petra Gründler. Sie musste am 14. und 15. Juli 2021 erleben, wie das Hochwasser ihr Haus in Insul im Ahrtal stark beschädigte. In Todesangst harrte sie in der Flutnacht an einer Brücke aus. Das Haus baute sie mit ihrer Familie und vielen Helferinnen und Helfern wieder auf.
Auch Bethel unterstützte die Gründlers, anfangs unter anderem mit Bargeld und Lebensmitteln. Später halfen Bethel-Mitarbeitende der Familie, einen Antrag auf Haushaltsbeihilfen zu stellen. Die Mittel stammten aus den gut 40 Millionen Euro an Spendengeldern, die die Diakonie für die Flutbetroffenen erhalten hat. So konnten die Gründlers neue Geräte wie eine Waschmaschine anschaffen. „Geld allein hilft aber nicht“, weiß Bethel-Mitarbeiter Olaf Tegtmeier. Wie die anderen Mitarbeitenden aus dem Regionalteam Bethel führte der Diakon unzählige psychosoziale Gespräche mit Betroffenen wie den Gründlers. Eine wesentliche Aufgabe habe darin bestanden, Menschen Mut zu machen. Experten schätzen, dass im Ahrtal rund 4.000 der 50.000 von der Flut Betroffenen Posttraumatische Belastungsstörungen haben. Allein, so Olaf Tegtmeier, seien viele nicht in der Lage gewesen, sich über ihre Möglichkeiten für finanzielle Unterstützung zu informieren, Gutachten zu beschaffen und Formulare auszufüllen. Tausenden Menschen hat Bethel im Ahrtal geholfen. Gut zehn Millionen Euro zahlten die Mitarbeitenden des Betreuer Regionalteams aus den Spendenmitteln der Diakonie im Auftrag der DKH als Haushaltsbeihilfen, Wiederaufbauhilfen und Härtefallhilfen an Flutbetroffene aus. Wer schon Hilfen beantragt, aber noch nicht ausgezahlt bekommen hat, wird vom Regionalteam während einer einjährigen Nacharbeitungsphase, die am 1. September 2025 beginnt, weiterhin begleitet.
Foto: v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel
Artikel melden
Gratulation zum zehnjährigen Jubiläum
- Boomerang : Wenn man sich so intensiv um verarmte Kinder oder alte Menschen kümmern würde....
Sozial Kaufhaus Bendorf geschlossen!
- Tanja Busch : Ich kaufe am liebsten nachhaltig und finde es mehr als schade, dass Inpetto schließen musste. Es war immer ein Erlebnis dort einzukaufen und ich würde mir wünschen, dass sich ein neuer Platz in Bendorf anbietet für Second Hand Ware.
Illegale Müllentsorgung sorgt erneut für Ärger
- Heuschrecke: Das ist leider nicht nur in Kesselheim es sieht leider überall an den Container so aus
- Boomerang : Schlimme Zustände. Allerdings wird da anscheinend auch nicht oft genug geleert. Und der Wertstoffhof war zwischen den Jahren komplett zu.
Der Musikverein Kobern lädt zu einem unvergesslichen Frühlingskonzert
Magische Klänge erwarten das Publikum im März
Kobern. Der Musikverein Kobern ist mit viel Schwung und Enthusiasmus ins neue Jahr gestartet.
Weiterlesen
Landtagsabgerordneter Benedikt Oster (SPD)
Seriöse Lösungen für die Luftrettung in unserer Region statt populistischer Vorschläge
Kreis Cochem-Zell. Das jüngste Presse-Statement von Jens Münster zur Forderung nach einem weiteren nachtflugtauglichen Hubschrauber in unserer Region ist aus meiner Sicht populistisch; fachlich unzureichend und in Gänze unausgegoren.
Weiterlesen
Kreis Cochem-Zell. Nach den jüngsten Vorstandswahlen im Kreisverband der SPD Cochem-Zell sind fünf langjährig engagierte Mitglieder aus dem Kreisvorstand ausgeschieden.
Weiterlesen
