Ortsvorsteher und Vorsitzende der Bürgergesellschaften diskutieren Einschränkungen durch Corona-Pandemie
Betroffen sind insbesondere ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger
Austausch soll fortgeführt werden
Bad Neuenahr. Die Corona-Pandemie hat direkte Auswirkungen auf die Aktivitäten und Planungen der drei Bürgergesellschaften von Beul, Hemmessen und Wadenheim.
Aus diesem Grunde lud Ortsvorsteher Richard Lindner gemeinsam mit seinem Stellvertreter David Bongart zu einer Gesprächsrunde ein.
Heinrich Kohlhaas für Beul, Fritz Moßmann für Hemmessen sowie Wilfried Sommer für Wadenheim beklagten, dass zahlreiche Aktivitäten der Bürgergesellschaften entweder bereits ausgefallen sind oder auf der Kippe stehen.
So berichtete Fritz Moßmann, dass der Betrieb auf der Hemmesser Hütte zurzeit gänzlich eingestellt ist. Das in der Bevölkerung sehr beliebte offene Singen kann daher nicht stattfinden.
Auch können Wanderer zurzeit keine Speisen und Getränke an der Hütte genießen.
Ähnliche Einschränkungen erwähnten auch die Sprecher von Beul und Wadenheim: Nicht nur der Beuler Treff fällt aus, sondern auch die Bürgerfahrten nach Holland oder in die nähere Umgebung.
Wilfried Sommer hofft allerdings, dass das traditionelle Döppekochen-Essen im November stattfinden kann und Heinrich Kohlhaas plant derzeit weiterhin mit der Ausrichtung der Kirmes. Alle betonten gleichermaßen, dass die Einschränkungen insbesondere die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger treffen, denen der Kontakt im Rahmen der Treffen und Veranstaltungen besonders fehlt.
Zu guter Letzt diskutierten die Teilnehmer die Zukunft des Maibaumaufstellens. Hierzu wird man sich im Laufe des Jahres noch einmal mit dem Vorsitzenden der Maibaumgesellschaft, Winfried Angsten, zusammensetzen.
Die Anwesenden waren sich einig, dass der Austausch im Rahmen eines regelmäßigen Formats fortgeführt werden soll.
Pressemitteilung
Richard Lindner
Ortsvorsteher
