Angehende Mosel-Weinmajestäten bei BREVA zu Gast
Bewerberinnen für die Moselkrone stellten sich vor
Ernst. In zwei Wochen ist es soweit, dann wird in Trier die neue Mosel-Weinkönigin gewählt. Mit Anna-Maria Dehen aus Müden ist auch eine Kandidatin aus Cochem-Zell dabei. Gemeinsam mit den beiden zusätzlichen Bewerberinnen, Lisa Schmitt aus Leiwen und Sarah Schmitt aus Konz-Filzen war sie vergangene Woche auf Einladung des BREVA-Vereins in Ernst zu Gast, um das Projekt kennenzulernen.
Auf in die steilen Schieferhänge
Nach der Begrüßung durch BREVA-Präsidentin Anke Beilstein ging es mit dem Vorsitzenden Peter Göbel per Monorackbahn in die steilen Schieferhänge des Valwiger Herrenberges. Dies war vor allem für die Kandidatin von der Saar ein neues Erlebnis.
Die Tatsache, dass die Sonne an diesem Tag wolkenlos vom Himmel brannte, machte im wahrsten Sinne des Wortes fühlbar, unter welchen Bedingungen die Winzer hier arbeiten – aber auch, welche hervorragenden klimatischen Voraussetzungen die Steilhänge für die Weinreben mit sich bringen. „Der August muss vor Hitze braten, wenn der Wein soll gut geraten“, zitierte Anke Beilstein dann auch passend einen alten Winzerspruch.
Wieder zurück an der BREVA-Vinothek, ging es nahtlos über zum sensorischen Teil und der Vorstellung vor einem erwartungsfreudigen Publikum. Neben einigen Gästen und dem BREVA-Vorstand machten auch zahlreiche Vertreter aus dem öffentlichen Leben ihre Aufwartung, um die Anwärterinnen auf die Moselkrone vor Ort kennenzulernen. Anke Beilstein konnte dabei auch Landrat Manfred Schnur, Weinbaupräsident Rolf Haxel, Bürgermeister Helmut Probst sowie die Ortsbürgermeister und Weinmajestäten von Ernst und Bruttig-Fankel begrüßen.
Die drei Bewerberinnen überzeugten bei ihren Aufgaben
Sodann übernahm Breva-Geschäftsführerin Janine Reichert den Part der Moderatorin für das Folgeprogramm. Nach einer persönlichen Vorstellung der drei jungen Damen kamen einige Aufgabenstellungen auf sie zu. Dabei galt es zunächst, dem Publikum eine fachgerechte Weinprobe zu bieten. Jede Kandidatin hatte sich zuvor zwei Weine in der Vinothek aussuchen dürfen, die sie nun bezüglich Farbgebung, Geruch und Geschmack dem Publikum präsentierte. Doch damit nicht genug. In den sich anschließenden Fachfragen von Janine Reichert ging es darum, dem Publikum den Wein und die Region nahe zu bringen und Eloquenz zu beweisen.
„Eine rundum gelungene Veranstaltung.“, stellte Vorsitzender Peter Göbel zum Abschluss fest, denn dem BREVA-Verein geht es darum, dass den späteren Repräsentantinnen des Moselweins dieses Projekt bekannt ist, um es im Jahr ihrer Regentschaft auch bewerben können. Sicher ist jetzt schon, dass alle drei jungen Damen, entweder als Prinzessin oder Königin, zu Amt und Ehren kommen werden. Wer von ihnen aber letztlich zur Mosel-Weinkönigin gekrönt wird, das entscheidet sich erst am Freitagabend, 16. September in Trier.
TE
