Allgemeine Berichte | 25.09.2018

Betriebliches Gesundheitsmanagement im Kreis stärken

Bewusstseinsförderung und Aufklärungsarbeit

Schulterschluss für betriebliches Gesundheitsmanagement im Rhein-Lahn-Kreis (von links): Referent Wilfried Eich, Landrat Frank Puchtler, Referentin Anja Schrock und WFG-Geschäftsführer Wolf-Dieter Matern.Uwe Rindsfüßer

Rhein-Lahn-Kreis. Die Grundlagen des betrieblichen Gesund-heitsmanagements (BGM) und eine Fülle hilfreicher Tipps zu dessen erfolgreicher Umsetzung, standen im Brennpunkt des jüngsten Rhein-Lahn-Wirtschaftsforums, zu dem die Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft Rhein-Lahn (WFG) ins Kreishaus eingeladen hatte.

In seiner Begrüßung warb WFG-Geschäftsführer Wolf-Dieter Matern für die WFG-Videoreihe „Betriebliches Gesundheitsmanagement Rhein-Lahn“ auf dem WFG-YouTube-Kanal. Mit dieser Maßnahme wolle man das Bewusstsein für die Bedeutung einer betrieblichen Gesundheitsvorsorge fördern und das von der Unternehmerin Anja Schrock aus Bad Ems ins Leben gerufene kreisweite BGM-Netzwerk stärken.

Im anschließenden Vortrag stellte Anja Schrock die im eigenen Unternehmen Finzler, Schrock & Kimmel praktizierten BGM-Maßnahmen vor wie Obstlieferung, Rückenkurs, Kochkurs, offener Gedankenaustausch, Gesundheitstage und -checks. Ganz besonders beliebt: der kleine Schokoriegel mit Kerze zum Geburtstag. Gesundheitsmanagement müsse die Mitarbeiter mitnehmen, so Anja Schrock, aber auch die Führungskräfte einbinden, mehr Identifikationsmöglichkeiten mit den Angeboten schaffen und auf das Erkennen des persönlichen Nutzens hinwirken. Derzeit arbeite man im eigenen Betrieb einen zweijährigen Projektplan ab, dessen Wirksamkeit am Ende durch eine Mitarbeiterbefragung ermittelt werde. Es gehöre zu den Zielen, Aufklärungsarbeit zu leisten, BGM zum festen Bestandteil der Unternehmenskultur zu machen, die Teilnahmebereitschaft der Belegschaft zu steigern, das Bewusstsein für einen gesunden Umgang mit dem eigenen Körper zu wecken und den Gesundheitsstand zu verbessern.

Die Referentin rief dazu auf, dem kreisweiten BGM-Netzwerk beizutreten: „Nutzen Sie das Netzwerk und lassen Sie uns Nutzen haben von Ihrem Erfahrungsschatz.“ Bei zwei bis drei Treffen im Jahr könnten sich die Unternehmen über unterschiedliche Maßnahmen des Gesundheitsmanagements austauschen und gegenseitig Motivationshilfe leisten.

Im zweiten Vortrag des Abends informierte Wilfried Eich, BGM-Manager aus Trier und Dozent der IHK-Akademie Koblenz, über Grundsätze des betrieblichen Gesundheitsmanagements. BGM ziele auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter, was sich in Leitbild, Kultur, Strukturen und Prozessen des Unternehmens widerspiegele. Das BGM ruhe auf drei Säulen: der betrieblichen Gesundheitsförderung, auf Arbeitsschutz und -sicherheit sowie Führung und Organisation. Laut WHO sei Gesundheit ein „Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen.“ Eich stellte auch die Methoden zur Qualitätssicherung im BGM dar und beendete seinen Vortrag mit der Empfehlung: „Angebote aus dem Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung sollten immer durch die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP) zertifiziert sein“.

Pressemitteilung des

Rhein-Lahn-Kreises

Schulterschluss für betriebliches Gesundheitsmanagement im Rhein-Lahn-Kreis (von links): Referent Wilfried Eich, Landrat Frank Puchtler, Referentin Anja Schrock und WFG-Geschäftsführer Wolf-Dieter Matern.Foto: Uwe Rindsfüßer

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