Allgemeine Berichte | 10.07.2024

ISB-Darlehen in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro und Tilgungszuschuss von rund 0,4 Million Euro

Bezahlbares und klimagerechtes Wohnen in Sinzig

(v.l.n.r.) Bürgermeister Andreas Geron, Mehmet Akdas (Bauherr), Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen, Folker Gratz. Foto: ISB / Folker Gratz

Ahrweiler.Das Land Rheinland-Pfalz fördert den Neubau eines Mehrfamilienhauses mit sechs bezahlbaren und klimagerechten Mietwohnungen in Sinzig: Mehmet Akdas erhält hierfür Darlehen der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro und Tilgungszuschüsse in Höhe von rund 0,4 Millionen Euro. Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen überreichte gemeinsam mit Folker Gratz, Leiter der ISB-Kundenbetreuung, im Beisein des Stadtbürgermeisters Andreas Geron den Förderbescheid an Mehmet Akdas.

Insgesamt entstehen durch den Neubau in der Koisdorfer Straße in Sinzig sechs Mietwohnungen. Die Dauer der Belegungs- und Mietbindungen für Haushalte mit mittleren Einkommen beträgt 20 Jahre ab Bezugsfertigkeit. Es soll der Effizienzstandard 55 EE erreicht werden.

„Es braucht im Land Angebote für bezahlbaren, klimagerechten Wohnraum. Unsere Programme der sozialen Wohnraumförderung bieten seit vielen Jahren gute Konditionen, um das zu unterstützen und soziale Teilhabe zu ermöglichen. Eine barrierefreie Wohnung, große Wohnungen für Familien und eine nachhaltige Energieversorgung aus erneuerbaren Energien vereinen sich im Sinziger Projekt des privaten Bauherren Mehmet Akdas. Es ist ein gutes Signal, dass wir bis Ende Mai landesweit über 1.440 Wohneinheiten mit rund 249 Millionen Euro fördern konnten“, so Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen.

„Die Förderung des Landes Rheinland-Pfalz ermöglicht es uns, dass wir hochwertigen und bezahlbaren Wohnraum schaffen, der den Bedürfnissen vieler Menschen gerecht wird. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit dem Land und der ISB einen positiven Beitrag für die Zukunft unserer Region zu leisten“, fasste Mehmet Akdas zusammen.

„Auch drei Jahre nach der Flutkatastrophe besteht im Kreis Ahrweiler großer Bedarf nach bezahlbarem Wohnraum. Deswegen bin ich als Landrätin für die Initiative Mehmet Akdas zum Bau dieses Mehrfamilienhauses dankbar und freue mich über die Förderung, die die ISB hierfür zur Verfügung stellt. Von dieser Unterstützung werden Familien profitieren. Zugleich verfolgen wir damit unser Ziel, möglichst klimagerecht zu bauen und somit eine gute Grundlage für die nachfolgenden Generationen zu schaffen.“, sagte Landrätin Cornelia Weigand.

„Wir bedanken uns sehr beim Land Rheinland-Pfalz für die Förderung von sozialem Wohnraum auf Sinziger Stadtgebiet“, so Bürgermeister Andreas Geron. „Das Engagement privater Investoren wie Herr Akdas ist nicht selbstverständlich und eines großen Dankes wert. So können an zentraler Stelle in Sinzig Wohnungen entstehen, die nicht nur bezahlbar sind, sondern auch klimagerecht gebaut werden.“

Als Förderbank des Landes finanziert und begleitet die ISB soziale Wohnungsbauprojekte: „Mit diesem Förderbescheid schaffen wir bezahlbaren und klimagerechten Wohnraum in Sinzig. Sozialer Wohnungsbau ist ein entscheidender Schritt, um die Lebensqualität für alle Bürger zu verbessern und eine nachhaltige Zukunft zu gestalten“, sagte Folker Gratz, Leiter der ISB-Kundenbetreuung. Durch die Förderung könne der Wohnraum für eine Miete in Höhe von 7,40 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche für Haushalte mit mittleren Einkommen zur Verfügung gestellt werden.

Pressemitteilung der

Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)

(v.l.n.r.) Bürgermeister Andreas Geron, Mehmet Akdas (Bauherr), Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen, Folker Gratz. Foto: ISB / Folker Gratz

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Kommentare
10.07.202412:24 Uhr
K. Schmidt

"Es ist ein gutes Signal, dass wir bis Ende Mai landesweit über 1.440 Wohneinheiten mit rund 249 Millionen Euro fördern konnten" - das bedeutet über 170.000 Euro pro Wohneinheit. Damit vielleicht auch diejenigen noch bezahlbaren Wohnraum kriegen können, denen eine Abgabe nach der anderen auferlegt wird, um am Ende davon dann solche Wohnraumförderungen zu finanzieren. Und jede Hand, durch die sich diese Abgabe auf dem Weg zurück zum Bürger schlängelt, gleich mit.

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