Ökumenischer Kinderbibeltag in Merl
Bibeldetektive unterwegs
Merl. Erwartungsvoll hatten sich 60 Grundschulkinder aus Merl, Alt-Meckenheim, der neuen Mitte, Wormersdorf und Altendorf-Ersdorf im Kirchraum des evangelischen Kirchenzentrums Arche versammelt, um den ökumenischen Kinderbibeltag mit einer Andacht zu beginnen.
Das Betreuerteam aus 22 Jugendlichen und Erwachsenen wartete ebenso offensichtlich gespannt auf Pfarrer Radomir Nosek und Pastoralreferentin Ursula Bruchhausen.
Als die beiden atemlos eintrafen, kamen sie mit schlechten Nachrichten: Alle Bibeln waren verschwunden – wie sollte da denn der Bibeltag stattfinden? Nach intensivem Suchen fanden die TeilnehmerInnen eine sehr alte Bibel, aus der einige
Seiten herausgerissen waren. Die Kinder erklärten sich sofort bereit, in diesem mysteriösen Fall zu ermitteln.
An sechs Stationen gab es viel zu erleben und zu entdecken: Ein Baby im Körbchen, Bausteine für eine Pyramide, ein Dornbusch der brannte und doch nicht verbrannte, Frösche, Ungeziefer und rotes Wasser in der Dunkelheit…
Überall waren auch Textschnipsel der fehlenden Bibelseiten zu finden. Für die Bibeldetektive war schon bald klar, dass all diese Indizien zur Lebensgeschichte des Moses gehörten. Gestärkt durch ein Mittagessen im Pfarrsaal von St. Michael wurden am Nachmittag die letzten Hinweise kombiniert.
Bei der Abschlussandacht in der katholischen Kirche St. Michael konnten die Ermittlungsergebnisse auch den zahlreich erschienenen Eltern und Geschwistern präsentiert werden.
