29 „Amis de Remagen“ aus der französischen Partnerstadt Maisons-Laffitte waren am Rhein zu Gast
Bienvenue und santé auf dem Weinfest
Remagen. Im Zeichen des Weins stand der Besuch von 29 „Amis de Remagen“ aus der französischen Partnerstadt Maisons-Laffitte. Am Samstag wanderten sie bei Bilderbuchwetter, begleitet von ihren deutschen Gastgebern, im Ahrtal rund um die Saffenburg. Sie waren fasziniert von der herbstlichen Landschaft und den farbenfrohen Weinbergen. Sie genossen den Besuch in einem Winzerhof in Rech. Nicht weniger begeistert waren sie vom herzlichen Empfang auf dem Remagener Weinfest zum Abschluss der Wanderung. Marcel Möcking von der Touristinfo hatte gemeinsam mit dem Partnerschaftsausschuss den Empfang geplant. Er gab den Weinfestbesuchern in seiner Moderation einige Informationen zur Städtepartnerschaft, während die „Wanderer“ ihre Festgläschen füllten, um gemeinsam auf der Bühne vor dem Rathaus anzustoßen. Weinkönigin Lea I. (Lüdenbach) begrüßte die Gäste auf Deutsch, Weinprinzessin Julia (Dörr) auf Französisch. Dann wurden die Gläser erhoben, ein kräftiges „santé“ schallte über den Festplatz. Pascal Lullier, Präsident der „Amis des Remagen“, bemerkte ganz charmant in seiner kurzen Antwort, dass die Menschen in Frankreich ja doch immer noch ein Faible für Königinnen habe. Die Chance für „les bises“ mit einer echten Königin wolle er sich nicht entgehen lassen. So gab es unter den Jubel der Weinfestbesucher für Lea I., wie in Frankreich üblich, die obligatorischen Küsschen links und rechts. Im Anschluss an die offizielle Zeremonie nutzten die „Freunde von Remagen“ das Weinfest, um den rundum gelungen Tag ausklingen zu lassen. So wurde noch manches Gläschen geleert.
