TheARTrale in Dernbach spielte Kriminalkomödie
„Bilder, Bibel und Banditen“
Dernbach. Die Theatergruppe „Fabula“ spielte die Kriminalkomödie „Bilder, Bibel und Banditen“ von Tina Segler nach ihrem großen Erfolg im März ein weiteres Mal. Es war eine kleine Premiere im neuen Theatersaal des TheARTrale im ehemaligen Countryhotel Dernbach. Das Ensemble – bestehend aus acht Jugendlichen und vier Erwachsenen – unter der Regie von Sonja Mehrtens brachte die turbulente Komödie mit viel Spritzigkeit und Schwung auf die Bühne. Das von Simon Becker, Lukas Mehrtens und Michaela Becker mit viel Liebe zum Detail gestaltete Bühnenbild zeigte im Zentrum das lebensgroße Porträt von Paul (Gert Schmidt) und seiner Enkelin (Hannah Vostell), das noch eine gewichtige Rolle spielen soll.
Jons Mutter Hannah Johanson (Sigrid Engels) ist Pfarrerin und soll über den Sommer den Pfarrer des kleinen Dorfes vertreten, der sich den Fuß gebrochen hat und in einer Spezialklinik liegt.
Ihr Sohn Jon (Simon Becker) muss mit und er ist alles andere als begeistert, als er erfährt, dass er den Sommer in dem kleinen Kaff verbringen muss statt mit seinen Freunden in der Stadt. Seine Befürchtungen scheinen sich als begründet zu erweisen, denn die ersten Menschen, die er im Pfarrhaus trifft, sind Theo (Tobias Ullmann), Tina (Alina Sowinski) und Tabea (Luka Mehrtens), die den ganzen Tag in der Bibliothek des Pfarrhauses sitzen und büffeln. Kaum hat er sich von diesem ersten Schock erholt, beginnt auch noch das Porträt zu sprechen – und Jon scheint der einzige zu sein, der die Stimmen hören kann. Auch Laura (Ronja Birkenbeul), die im Pfarrhaus zusammen mit ihrer Schwester Susi (Alicia Limbach) arbeitet, scheint ein dunkles Geheimnis zu verbergen, während ihre Schwester voll und ganz in den Vorbereitungen zu ihrem großen Vorsprechen steckt.
Die beiden zwielichtigen Gestalten Marlene (Vanessa Walter) und Olli (Janik Mehrtens) erpressen Laura und wollen unbedingt nachts alleine in das alte Haus.
Was sie dort suchen, weiß nur das Porträt. Zusammen mit Theo, Tina und Tabea machen Laura und Jon sich daran, das Geheimnis um die handgeschriebene Bibel von Martin Luther zu lüften.
Nur wenn sie die Bibel finden, können sie den finanziellen Ruin der Gemeinde verhindern und das Haus vor der geldgierigen Immobilienmaklerin Hannelore Hai (Claudia Schwamberger) retten. Am Ende wird dann alles gut und die Freunde können das Gemeindezentrum bewahren.
Bei den zahlreich erschienenen Zuschauern blieb während der ungefähr 80-minütigen Vorstellung im neuen Theatersaal kein Auge trocken.
Jons Mutter glaubt ihm nicht, dass er Stimmen aus dem Bild hört.
Das Erpresservideo ist vernichtet und die Täter sind überführt.
Olli und Marlene kennen Lauras dunkles Geheimnis.
