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Verein Zehnthaus Swisttal-Odendorf/Essig

Binnenschifffahrt und Skulpturen: Exkursion führte nach Duisburg

Auch in kultureller Hinsicht hat die Stadt Vielfältiges zu bieten

Binnenschifffahrt und Skulpturen:
Exkursion führte nach Duisburg

Die Teilnehmer vor dem Museum der Deutschen Binnenschifffahrt.Foto: privat

11.09.2019 - 15:49

Swisttal-Odendorf. Auch wenn die Berichterstattung über Duisburg nicht immer nur Positives vermeldet, so hat die Stadt an Rhein und Ruhr, die sich dank ihrer günstigen Verkehrslage und der Nähe zum Ruhrgebiet schon früh zu einem bedeutenden Industrie- und Handelsstandort entwickelte, auch in kultureller Hinsicht Vielfältiges zu bieten. Hiervon konnten sich über 40 Mitglieder und Gäste des Odendorfer Zehnthausvereins, die unter dem Motto „Binnenschifffahrt und Skulpturen – Der Rhein mal anders“ der Einladung zu einer ganztägigen Exkursion nach Duisburg gefolgt waren, ein überzeugendes Bild machen.

Gleich zu Beginn gingen die Ausflügler an Bord des Fahrgastschiffes „Rheinfels“, um in einer mehr als einstündigen Rundfahrt den größten Binnenhafen der Welt zu erkunden. Mit Fachwissen und Humor navigierte der Kapitän durch diesen logistischen Umschlagplatz von herausragender Bedeutung. Mehr als 30.000 Schiffe steuern den Hafen jähr-lich an.

Auf die Praxis folgte die Theorie. Das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt befindet sich in einem einst prächtigen Jugendstil-Schwimmbad, das unter genauer Beachtung des Denkmalschutzes zu einem beeindruckenden Ausstellungsraum umgestaltet wurde. Deutschlands größte Sammlung zur Schifffahrt auf Flüssen, Kanälen und Seen wird hier anschaulich anhand detailgetreuer Modelle von Schiffen, Hafen- und Werftanlagen präsentiert. Eine sehr sachkundige Führung beschrieb plastisch die Entwicklung und Bedeutung der Binnenschifffahrt von der Römerzeit bis in unsere Tage. Mit dem anschließenden Besuch des Lehmbruck-Museums richtete sich der Blick auf die bildende Kunst. Der in Duisburg-Meiderich geborene Wilhelm Lehmbruck (1881 bis 1919) zählt mit seinen Arbeiten zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sehr umfassend wurden in der Museumsführung Leben und Werdegang des Künstlers sowie sein Werk vorgestellt. Ausgewählte Plastiken aus seinem Nachlass legten den Grundstein der Sammlung, die heute durch herausragende Werke internationaler Künstler ergänzt wird. Eingefasst wird der Museumsbau von einem Park mit mehr als 40 Großskulpturen so bedeutender Künstler wie zum Beispiel Henry Moore oder Tony Cragg. Mit einem Spaziergang durch diesen Park und einer Einkehr im Museums-Café fand der an Eindrücken äußerst reiche Tag schließlich seinen harmonischen Abschluss.

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Kommentare
juergen mueller:
Ja - das Ordnungsamt ist viel mehr als nur "Knöllchen". Dafür braucht es auf dem Foto keiner mediengeiler politischer Vertreter, die keinen Anlaß auslassen, mit ihrer gestellten Anwesenheit darauf hinzuweisen, dass ohne sie nichts geht - ein Trugschluß, den noch nicht jeder begriffen hat. Man sonnt sich halt bei jeder Gelegenheit in Situationen, die anscheinend ohne künstlich politisch inszenierte Sonneneinstrahlung offensichtlich verblassen würden. Und die Farbe offenbart es dann doch - man bleibt halt "blass".
juergen mueller:
Wenn einem die Felle davon schwimmen, dann greift man halt nach etwas, was man mit seiner (un)sozialen Einstellung Jahrzehnte ganz einfach wissentlich ignoriert hat. Seit wann interessiert die SPD-Fraktion unter dem Fraktionsvorsitz von Lipinski-Naumann MENSCHEN mit niedrigen/mittleren Einkommen? Bisher konnten mit deren unverhohlenen Zustimmung Investoren ohne Rücksicht auf eine "soziale Quote" bauen auf Teufel komm raus. Diese plötzliche vermeintlich soziale Kehrtwende stinkt nur noch. Das einzig sinnvolle Instrument war bisher nur das, dessen Töne in den eigenen Kram passten. Diese Schleimer- u.Anbieterei um Wählerstimmen ist nur noch erbärmlich.
Marcel Iseke:
Die "jetzigen gefährlichen Einfahrten" sind dann nicht mehr gefährlich? Der Radweg muss einfach komplett freigegeben werden, für die Sicherheit unserer Fahrradfahrer, der Reduzierung des PKW Verkehrs, mehr Bewegung im Alltag, CO2 Reduktion und und und. Keine halben Sachen!!
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