In Cochem wurde das Fest des Federweißen gefeiert
Bitzelnde Gaumenfreude lockte zahlreiche Besucher
Cochem. „Im Gegensatz zu Sekt und Champagner prickelt er nicht, sondern bitzelt der frische Federweiße auf der Zunge seiner Genießer!“ So lauten jedenfalls die Aussagen seiner bekennenden Freunde, die zu dessen offizieller Verkostung einmal mehr in Scharen nach Cochem gereist waren. Denn die Kreisstadt widmet dem teilweise gegorenen Traubenmost alljährlich eine Traditionsveranstaltung mit großem Festzelt.
„Milchig weiß, trüb und ungefiltert muss er sein, dann hat er die erste Entwicklungsstufe vom Most zum Wein erreicht“, wissen die Kenner. „Und genau zu diesem Zeitpunkt ist er eine echte Gaumenfreude“, sagt ein Besucher aus Köln, der mit seiner Gattin dem Cochemer Fest schon seit vielen Jahren die Treue hält.
Dazu lassen sich die beiden, wie viele andere Besucher auch, ein leckeres Stück Zwiebelkuchen munden. Bei diesem herzhaft-lockeren Backwerk aus Mürbeteig mit deftiger Schmand-Speck-Füllung, handelt es sich um das deutsche Pendant zur französischen Quiche Lorraine und geht laut dessen Genießern mit dem Federweißen eine wohlschmeckende Liaison ein. Proppenvoll mit gut gelaunten und ausgelassen feiernden Gästen präsentierte sich das Festzelt gleich an zwei Tagen, die auch auf eine abwechslungsreiche Musikunterhaltung nicht zu verzichten brauchten. Dafür zeichneten gleich mehrere Tanz- und Partybands auf dem Bühnenparkett verantwortlich. TE
