Grundschüler aus Plaidt zu Gast bei der Berufsfeuerwehr Koblenz-Rauental
„Brandschutz, je früher, desto besser“
Plaidt. Die Klasse 2b der Grundschule Plaidt besuchte kürzlich gemeinsam mit der Klassenlehrerin Angelika Dähler und zahlreichen Klasseneltern die Berufsfeuerwehr in Koblenz-Rauental.
Die Berufsfeuerwehr Koblenz ist eine von fünf Berufsfeuerwehren in Rheinland-Pfalz. Wie die übrigen Berufsfeuerwehren im Land besteht sie zusätzlich aus Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr und einer Jugendfeuerwehr mit mehreren Gruppen. Erstmals im Jahr 1910 wurde eine Berufsfeuerwehr in Koblenz im alten Rathaus „Am Plan“ aufgestellt und zog dann 1973 in die neu erbaute Feuerwache in der Schlachthofstraße in Koblenz-Rauental.
Der Besuch fand im Rahmen eines Projektes statt: „Brandschutz, je früher, desto besser“, organisiert durch den Jungfeuerwehrmann und derzeitigen FSJ-ler der Grundschule Plaidt, Marvin Foraiter. Solange es in Deutschland Berufsfeuerwehren gibt, wird von diesen die Brandschutzaufklärung als eine ihrer wichtigsten Aufgaben angesehen.
Die Bemühungen der professionellen Brandschützer konzentrieren sich auf die jungen Mitbürger der Gesellschaft, die Kinder. Sie klärt auf über ihre Aufgaben „Retten, schützen, bergen, löschen“.
Dabei berichtet sie über die Höhensicherung, die Wasserrettung, ihre Großaufgaben als Integrierte Leitstelle, löschen auch zu Wasser mittels Löschboot. Herr Barz zeigte die Einsatzfahrzeuge und deren Ausstattung. Zahlreiche kleine Feuerwehrmänner und -frauen rochen im wahrsten Sinn „Lunte“ und beabsichtigen nun den Weg zur Jugendfeuerwehr einzuschlagen. Die Feuerwehren bemühen sich, Jugendliche für die Technik der Feuerwehr und deren Fahrzeuge und Gerätschaften zu interessieren und dabei auch den Teamgeist und die Hilfsbereitschaft zu fördern. Die Freiwillige Feuerwehr Plaidt tut dies bereits seit über 30 Jahren.
Der Eintritt zur Jugendfeuerwehr kann mit zehn Jahren erfolgen.
