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Austauschstudenten des RheinAhrCampus in Nonnenwerth

Brasilien ins Klassenzimmer gebracht

Gymnasiasten erhielten Unterricht in Geschichte und Kultur

Brasilien ins
Klassenzimmer gebracht

Erasmus-Studierende bereiten gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern des Franziskus Gymnasiums Nonnenwerth die brasilianische Süßspeise „Brigadeiro“ vor.Foto: RheinAhrCampus

22.01.2020 - 17:30

Remagen. Jährlich besuchen Gaststudierende des RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz das Franziskus Gymnasium Nonnenwerth und stellen dort sich und ihr Heimatland vor.

Die Idee des Projektes sei es, Schülerinnen und Schülern andere Länder näher zu bringen und einen lebendigen Austausch der Kulturen direkt im Klassenzimmer zu ermöglichen, erklärt Selsela Arya, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Sprachen/Internationales des RheinAhrCampus. Im vergangenen Herbst hätten 16 Austauschstudierende aus acht verschiedenen Ländern ihr Auslandssemester in Remagen begonnen. Darunter seien drei Informatikstudenten aus Brasilien, die man für das Projekt habe gewinnen können, freut sich Selsela Arya.


Drei Brasilianer zu Gast


Unter ihrer Anleitung organisierte Manoel Ferreira zusammen mit seinen beiden Kommilitonen, Vitor Lima und Igor Seabra, vier Unterrichtsstunden am Nonnenwerther Gymnasium, um den sechs Gymnasiastinnen und Gymnasiasten mehr über die Geschichte, Kultur und Sprache ihres Heimatlandes zu vermitteln. Die Brasilianer ließen sich für die verschiedenen Workshops einiges einfallen. So organisierten sie ein Quiz, bei dem die Jugendlichen Bilder verschiedener Orte, Sehenswürdigkeiten und berühmter Persönlichkeiten Brasiliens gezeigt bekamen und diese erraten mussten. Beim kulinarischen Austausch landestypischer Spezialitäten bereiteten die Fünft- bis Achtklässler Bratwurst mit Kartoffelpüree für die südamerikanischen Studierenden vor.

Die brasilianische Delegation brachte „Escondidinho de frango“, Hähnchenfleisch und Kartoffelpüree mit Käse überbacken, und „Macarronada Vegana“, eine vegane Spagetti Bolognese auf brasilianische Art mit auf die Insel. Gemeinsam wurde im Kurs die brasilianische Süßspeise „Brigadeiro“, süße Schokoladenkugeln aus Kondensmilch und Kakao, zubereitet. Auch erste portugiesische Spracherfahrungen konnten die Teilnehmenden in Form eines brasilianischen Liedes und einiger heimischer Redewendungen sammeln.


Kooperation begeistert


AG-Leiterin Annette Predeek strahlte: „Seit fünf Jahren haben wir dieses Projekt regelmäßig hier an unserem Gymnasium durchgeführt und ich fand die Besuche immer sehr bereichernd für unsere Schülerinnen und Schüler und für die Studierenden.“ Manoel Ferreira, der studentische Leiter des Projekts, äußerte sich enthusiastisch über die Kooperation mit der Schule: „Ich war sehr stolz, den Schülern meine Heimat und Kultur näher zu bringen. Als ich in Deutschland ankam, hatte ich das Ziel, meine Deutschkenntnisse zu verbessern – und der Kontakt mit den Schülerinnen und Schülern hat dazu einen großen Teil beigetragen.“

Selsela Arya ist sich sicher, auch für das kommende Semester wieder ein spannendes Land zu finden: In den vergangenen Jahren habe man den Jugendlichen neben Brasilien bereits Portugal, Spanien, Niederlande und Italien in lebendiger Weise näherbringen. können. Aber es gebe noch viele weitere interessante Länder zu entdecken.


Austauschstudenten aus zehn Ländern


Internationalität wird am RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz sehr großgeschrieben. Im März begrüßt der RheinAhrCampus 18 Austauschstudierende aus zehn Ländern, unter anderem aus Australien, Georgien, Canada, Indien und Albanien. Gleichzeitig unterrichten sechs internationale Gastlehrende im Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Lehrende der beiden Fachbereiche, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Mathematik und Technik planen für das Sommersemester Lehraufenthalte in Indien und Kanada. Diese Mobilitäten werden im Rahmen von ERASMUS+, einer Initiative für die Intensivierung der strategischen Partnerschaften mit Partnerhochschulen außerhalb Europas, gefördert.

Involviert in das Projekt sind seitens der Schule Astrid Heilmann-Cappel, die für zahlreiche Kooperationen zwischen dem Gymnasium und der Hochschule zuständig ist sowie Annette Predeek, die AG-Leiterin, und Helmut Meixner, Leiter des AG-Programms am Gymnasium Nonnenwerth.

.Pressemitteilung RheinAhr

Campus

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Kommentare
juergen mueller:
Ja - das Ordnungsamt ist viel mehr als nur "Knöllchen". Dafür braucht es auf dem Foto keiner mediengeiler politischer Vertreter, die keinen Anlaß auslassen, mit ihrer gestellten Anwesenheit darauf hinzuweisen, dass ohne sie nichts geht - ein Trugschluß, den noch nicht jeder begriffen hat. Man sonnt sich halt bei jeder Gelegenheit in Situationen, die anscheinend ohne künstlich politisch inszenierte Sonneneinstrahlung offensichtlich verblassen würden. Und die Farbe offenbart es dann doch - man bleibt halt "blass".
juergen mueller:
Wenn einem die Felle davon schwimmen, dann greift man halt nach etwas, was man mit seiner (un)sozialen Einstellung Jahrzehnte ganz einfach wissentlich ignoriert hat. Seit wann interessiert die SPD-Fraktion unter dem Fraktionsvorsitz von Lipinski-Naumann MENSCHEN mit niedrigen/mittleren Einkommen? Bisher konnten mit deren unverhohlenen Zustimmung Investoren ohne Rücksicht auf eine "soziale Quote" bauen auf Teufel komm raus. Diese plötzliche vermeintlich soziale Kehrtwende stinkt nur noch. Das einzig sinnvolle Instrument war bisher nur das, dessen Töne in den eigenen Kram passten. Diese Schleimer- u.Anbieterei um Wählerstimmen ist nur noch erbärmlich.
Marcel Iseke:
Die "jetzigen gefährlichen Einfahrten" sind dann nicht mehr gefährlich? Der Radweg muss einfach komplett freigegeben werden, für die Sicherheit unserer Fahrradfahrer, der Reduzierung des PKW Verkehrs, mehr Bewegung im Alltag, CO2 Reduktion und und und. Keine halben Sachen!!
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