Einzigartiges Festival gastiert im Kapuzinerkloster in Cochem
„Brazilian Night“
Bekannte Gitarristen spielen am 9. Mai im Pater-Martin-Saal
Cochem. Über erstklassiges Spiel hochkarätiger Gitarristen dürfen sich Fans demnächst im Kulturzentrum Kapuzinerkloster freuen, denn das was hier bei einem Konzert am Montag, 9. Mai ab 19 Uhr im Pater-Martin-Saal an Gitarrenklängen geboten wird, ist europaweit einzigartig. In Kooperation mit dem Künstlerhaus in Edenkoben, von der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur, präsentiert die Stadt Cochem an diesem Tag ein Gitarrenfestival unter dem Motto „Brazilian Night“. Das erste Festival dieser Art in Cochem ist praktisch ein Ableger von dem in Edenkoben, wo dieses bereits seit über 25 Jahren regelmäßig stattfindet und daher schon lange ein fester und beliebter Programmpunkt im Kulturangebot des Künstlerhauses ist. Ein Hörgenuss, denn vier international bekannte brasilianische Gitarrengrößen werden dazu aufspielen. Der wohl bekannteste „Guinga“ gilt als der bedeutendste zeitgenössische Komponist Brasiliens. Seine Musik ist Samba pur und verzaubert zudem mit einer spektakulären Harmonie ungewöhnlicher Klänge. Mit von der Partie auch Cristina Azuma. Ihr Weltruhm begründet sich auf ihrer außergewöhnlichen Musik aus dem späten 17. Jahrhundert. Ein Ausnahmetalent in Sachen Gitarrenmusik ist auch Daniel Murray. Er setzt beim Gros seiner Spielinterpretationen auf eine eigene Technik, die zwar ungewöhnlichen, aber exzellenten Hörgenuss verspricht. Jean Charneaux, junger Gitarrist aus Rio de Janeiro, begeistert derweil mit eigenen Kompositionen, die von sensibler Kreativität geradezu erfüllt sind und den Zuhörer zum Träumen animieren. Dabei setzt der Musikkünstler nicht nur auf den Brazil-Jazz, sondern erfreut zudem mit Choro-Rhythmen und der Musica Popular Brasileira.
Hans Thill, Künstlerischer Leiter des Künstlerhauses Edenkoben ist besonders stolz auf dieses Gitarrenfestival. Dies begründet auf seine Einzigartigkeit in Europa sowie die Tatsache, dass man auch mit solch zugegebenermaßen kleinen Veranstaltungen große Dinge bewirken könne. Bei Cochems Stadtbürgermeister trifft er auf offene und gewogene Ohren: „Wir haben von Seiten der Stadt einen kulturellen Auftrag, den wir nicht nur gerne erfüllen, sondern dabei auch gerne einmal die Nische bedienen, ohne die Breite aus den Augen zu verlieren“, so Wolfgang Lambertz und fügt hinzu: „In diesem Zusammenhang müssen dann wirtschaftliche Interessen schon mal in den Hintergrund treten!“
Kartenvorverkauf
Einlass ins Kapuzinerkloster am 9. Mai ist um 18 Uhr. Tickets gibt es im Vorverkauf unter www.stadtcochem.de, in der Buchhandlung Layaa-Laulhé sowie in der Tourist-Info Cochem. TE
