23 Schüler des St. Joseph-Gymnasiums und des Vinzenz-Pallotti-Kollegs weilten in London
Britische Metropole faszinierte alle
Unter der Leitung von Marlene Genn und Bernhard Vogt gab es viel zu erleben
Rheinbach. Für eine Delegation von 23 Schülerinnen und Schülern des St. Joseph-Gymnasiums und des Vinzenz-Pallotti-Kollegs aus Rheinbach gab es unter der Leitung von Marlene Genn und Bernhard Vogt, beide Englischlehrkräfte am VPK, sechs Tage pures britisches Hauptstadt-Feeling. Die viel zu schnell vergehende Zeit sollte sich für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer als überaus spannend und aufschlussreich erweisen.
Jeder Tag war reichhaltig mit Programmpunkten gefüllt, so dass neben der Arbeit auch die klassischen Sehenswürdigkeiten zu ihrem Recht kamen und alle die Vielfältigkeit des Londoner Lifestyles aufnehmen konnten. „Es gibt einfach alles: von internationaler Küche über Bowling-Center, ein Flug mit dem London Eye, Museen, Ausstellungen bis zu einem großartig effizienten U-Bahn-Netz“, befand Edgar Brilz (Jahrgangsstufe zehn).
Die Museumsangebote reichten von kulturellen (Victoria and Albert Museum) über geschichtliche (Museum of London, Tower of London, Museum of London Docklands, Churchill War Rooms) bis zu technologischen Themen (Science Museum, London Transport Museum) und erbrachten durchaus überraschende Erkenntnisse.
„Es ist schon eine interessante Kuriosität, dass im Tower neben Gefangenen auch exotische Tiere wie Elefanten, Löwen und Eisbären gehalten wurden“, war Marius Cheng (Jahrgangsstufe zehn) beeindruckt von der Vielfalt der Funktionen des Towers sowie der Ceremony of the Keys am Abend, mit der die ganze Anlage und besonders die Kronjuwelen gesichert werden.
Einblick in die Zukunft
Besonders „The Chrystal“, das von Siemens im Osten London in den Royal Victoria Docks errichtete grünste Gebäude der Welt, ermöglichte den London-Reisenden einen Einblick in die nachhaltige Zukunft der Städte, der Energieversorgung, des Umgangs mit Überbevölkerung und Umweltverschmutzung sowie in die Mobilität und Sicherheit.
In den Projektsimulationen gelang es den Projektteilnehmern dabei, eine ökologisch und ökonomisch lebensfähige, den Bewohnern eine hohe Lebensqualität und Mobilität bietende sichere Stadt über das Jahr 2050 hinaus zu gestalten und zu erhalten, in Konkurrenz zur maschinellen Gesichtserkennung ebenso 100 Prozent richtige Sicherheitschecks zu erzielen und die neuen, von Siemens entwickelten, komfortableren und fahrerlosen Underground-Züge zu testen.
„Obwohl London riesig ist und immer und überall Millionen von Leuten unterwegs sind, ist die Stadt beeindruckend friedlich“, ist London für Judith Rupprecht (Jahrgangsstufe zehn) eine facettenreiche Stadt, die jeder gesehen und erkundet haben muss.
„Wenn die Studienfahrer auch aus dem Rheinland, der Hochburg des Karnevals, kommen und einige Karnevalsfeiern verpasst haben mögen, so fanden alle Schülerinnen und Schüler einstimmig, dass Karneval nie eine wirkliche Alternative zur Studienfahrt war“, fasst Julian Böttcher (Jahrgangsstufe elf) die Stimmung zusammen. Und Daria Hirschmann (Jahrgangsstufe zehn) resümiert: „Gut gefallen hat es allen, und eine Mehrzahl kann sich vorstellen, noch einmal herzukommen.“
