Allgemeine Berichte | 02.05.2024

Informationsabend im Marienkrankenhaus Cochem

Brüche im Alter richtig versorgen

Cochem. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko von Knochenbrüchen deutlich an. Statistisch gesehen, stürzt jeder Dritte über 65 Jahren mindestens einmal pro Jahr. Diese Entwicklung kann man auf zwei Hauptursachen zurückführen: einerseits auf die gesteigerte Anfälligkeit älterer Menschen für Stürze und andererseits auf den natürlichen Rückgang der Knochendichte sowie der damit verbundenen Abnahme der Stabilität der Knochen.

Um auf diese Herausforderungen aufmerksam zu machen und über den richtigen Umgang mit Brüchen im Alter zu informieren, veranstaltet das Marienkrankenhaus Cochem am 14. Mai um 16.30 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Thema „Altersgerechte Traumatologie: Brüche im Alter richtig versorgen“.

„Wir möchten an diesem Nachmittag unseren Gästen erläutern, wie wir schwere Verletzungen und Knochenbrüche ab einem Alter von 70 Jahren unfallchirurgisch versorgen. Im zweiten Teil des Vortrages wird es um die altersgerechte Mit- und Nachbehandlung durch unsere geriatrische Abteilung gehen. Um eine optimale Heilung zu erzielen, ist die gute Zusammenarbeit zwischen Unfallchirurgie und Geriatrie das A und O“, erklärt Professor Dr. Brauer Chefarzt der chirurgischen Abteilung des Marienkrankenhauses Cochem. „Für hüftgelenknahe Femurfrakturen, auch Oberschenkelhalsbruch genannt, ist eine gemeinsame Versorgung durch Unfallchirurgen und Altersmediziner inzwischen sogar gesetzlich vorgeschrieben“, ergänzt Brauer.

„In der Geriatrie geht es zum Beispiel um Sturzabklärung, Schmerzeinstellung, Delir-Behandlung, Blutzucker- und Blutdruckeinstellung. Im Zentrum steht die multidisziplinäre Behandlung im geriatrischen Team im Rahmen der frührehabilitativen geriatrischen Komplextherapie während des ohnehin notwendigen stationären Aufenthaltes. Hierfür steht uns das ganze Team mit speziell geschultem Pflegepersonal, Physiotherapeuten und physikalischer Therapie, Ergotherapeuten, Logopäden, Psychologen, Masseuren und Sozialdienst zur Verfügung, um dem drohenden Verlust an Mobilität und Autonomie unserer Patientinnen und Patienten entgegenzuwirken“, sagt Amelie Zühlke, ärztliche Leiterin und geriatrische Chefärztin.

Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für eine kleine Erfrischung ist gesorgt.

Weitere Informationen unter www.marienkrankenhaus-cochem.de.

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