Erfolgsautorin Martina Kempff gastierte im Kulturcafé
Buddhistische Geschichten über den Weg zum Glück
Cochem. Das runde Dutzend an Lesungen aus eigener Feder hatte Erfolgsautorin Martina Kempff bereits in 2017 im Kulturcafé Germania feiern können und startete mit ihrem neuerlichen Besuch in die nächste Runde. Zahlreiche bekennende Fans aus der Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen und dem Saarland waren dazu in Cochem angereist, um die Veranstaltung, als traditionelles Jahresabschlussevent des Kulturcafés, nicht zu verpassen. Doch heuer betrat Martina Kempff mit einer eigenen, freien Übersetzung der „Buddhistischen Geschichten über den Weg zum Glück“ von Ajahn Brahm aus dem Englischen, praktisch Neuland (Originaltitel: „Die Kuh, die weinte“). Buddha selbst schien der Verfasser als berühmtes Vorbild vor Augen gehabt zu haben, als er seine mit Weisheit, praktischen Beispielen und reichlich Witz gespickten Geschichten zu Papier brachte. Diese erzählt er dann auch noch in der berühmten orientalischen Art und Weise und verknüpft sie mit modernen, lebensnahen Themen. In diesem Zusammenhang betätigt sich Ajahn Brahm als spiritueller Lehrer, der hier mit bezwingendem Charme neue Wege zu einem glücklichen und erfüllten Leben aufzeigt. Martina Kempff greift diese mal tiefgründigen mal leicht verständlichen und in der Originalfassung oftmals derb formulierten Geschichten auf und verleiht ihnen in ihrer Version eine vom Worteinsatz her elegantere und damit angenehmere Ausdrucksweise. Es ist nur ein schmaler Grad der Abweichung den sie dabei in ihrer Interpretation der zeitlos gültigen, aber in diesem Buch herrlich witzigen Weisheiten des Buddhismus ansetzt, der ihr aber zur Freude aller Zuhörer/Leser mit Bravour zu einem willkommenen Ganzen gelingt. In diesem Jahr will Martina Kempff einen neuen Krimi aus dem Dreiländereck der Eifel vorstellen. Der Neunte aus ihrer berühmten „Kehr-Reihe“, mit den beliebten Ermittlern Katja Klein und Marcel Langer.
TE
