Bücherschrank für Lüftelberg
Meckenheim. Mitte Dezember war es so weit: Lüftelberg hat einen Bücherschrank bekommen. Was im Frühjahr mit einer Idee von Anke Dankert anfing, mündete am 13.12. in der offiziellen Einweihung. Aber der Reihe nach. Nach Dankerts Frage bezüglich eines Bücherschrankes an den Lüftelberger Ortsvorsteher Daniel Südhof machte sich dieser daran, sich nach möglichen Standorten umzuschauen und mit Herrn Witt, dem technischen Beigeordneten der Stadt Meckenheim, abzustimmen. Dieser war sofort von der Idee angetan und bot sogar an, den Kontakt zu Frau Bauer von der Firma Westenergie herzustellen, da das Unternehmen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit auch Bücherschränke sponsert. Gesagt, getan. Und so nahm die Sache ihren Lauf. Eine Ortsbegehung fand statt und alle waren sich einig: Das gepflasterte Rondell auf der Friedhofswiese wäre der ideale Standort. Erfreulicherweise gab auch die Kirchengemeinde als Grundstückseigentümerin sofort ihr Einverständnis zu dem Vorhaben. Als unbedingt benötigte Patinnen, die den Schrank regelmäßig prüfen, bei Bedarf aufräumen und auch mal reinigen, boten sich Anke Dankert und Susann Südhof an. So kam es, dass am 13.12. der Bücherschrank aufgestellt und um 16Uhr eingeweiht wurde. Pandemiebedingt im ganz kleinen Kreis. Es waren Frau Bauer für Westenergie, Bürgermeister Holger Jung, Susann Südhof und Ortsvorsteher Südhof zugegen.
Der Bücherschrank steht allen offen. Man darf entnehmen und auch einstellen wie man mag. Selbstverständlich sollten die Bücher in einem „lesbaren“ Zustand sein und darüber hinaus die Chance bestehen, dass sie Gefallen finden könnten. Allzu spezifische Fachliteratur wird vermutlich eher weniger gefragt sein als Romane und ähnliches.
„Lasst es uns allen den Patinnen nicht zu schwer machen, gemeinsam auf den Schrank und seinen Inhalt Acht haben und sein Vorhandensein einfach genießen.“ formulierte Südhof im Nachgang der Einweihungsrunde.
Pressemitteilung
Ortsvorsteher Lüftelberg
