Allgemeine Berichte | 23.01.2020

Verdienstmedaille des Landes verliehen

Bürgerinnen und Bürger für ihr gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet

Brodenbach/Lehmen. „Sie gestalten seit vielen Jahren unser Land nachhaltig mit und sind damit zum Vorbild geworden.“ Mit diesen Worten würdigte der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Clemens Hoch, die Verdienste von zehn ehrenamtlich engagierten Frauen und Männern aus dem Landkreis Mayen-Koblenz, denen er bei einer Feierstunde für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz überreichte. „Die Auszeichnung mit der Verdienstmedaille des Landes ist die zweithöchste Auszeichnung nach dem Landesverdienstorden“, unterstrich der Chef der Staatskanzlei. Sie sei ein Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung dieser besonderen Verdienste um die Gesellschaft und die Mitmenschen und werde von der Ministerpräsidentin verliehen.

Knapp die Hälfte aller Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen ab 14 Jahren widme ihre Zeit freiwillig und unentgeltlich einem Verein oder einem besonderen Projekt. Die Frauen und Männer, denen er die Auszeichnung überreiche, seien daher ein wichtiges Bindeglied in der Gesellschaft. „Mit Ihrem Engagement stärken Sie unsere Gesellschaft und machen unser Land so lebens- und liebenswert. Ihre ehrenamtliche Arbeit ist nicht nur unverzichtbar, sondern auch unbezahlbar“, so Staatssekretär Clemens Hoch.

Landrat Alexander Saftig betonte ebenfalls die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements: „Ehrenamtler beweisen immer wieder mit Herz und Verstand, wie wichtig sie sind. Mit ihrem menschlichen und wertebewussten Miteinander schaffen sie ein großes soziales Netzwerk. Sie sind die Zahnräder unserer Gesellschaft und halten sie am Laufen“, sagte er. Der Landrat bedankte sich gleichzeitig für den großen Einsatz der zehn ausgezeichneten Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Mayen-Koblenz.

Um den Menschen im Land zu danken und ihnen die verdiente Anerkennung zukommen zu lassen, habe die Ministerpräsidentin 2014 die landesweite Ehrenamtskarte ins Leben gerufen, sagte Staatssekretär Clemens Hoch. „Darüber hinaus würdigen wir das Engagement mit Auszeichnungen wie der heutigen, dem landesweiten Ehrenamtstag oder mit der vielfältigen Unterstützung der Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung in der Staatskanzlei. Die Kultur der Anerkennung ist in Rheinland-Pfalz fest etabliert“, so Staatssekretär Clemens Hoch.

Mit der Verdienstmedaille des Landes wurden im Einzelnen ausgezeichnet: Wilhelm Bömerich aus Mendig, Monika Göbel-Zenz aus Bendorf, Nikolaus Hammes aus Brodenbach, Hermann Helling aus Bendorf, Peter Herter aus Mayen, Georg Hollmann aus Ochtendung, die Eheleute Barbara und Kai Schulke aus Andernach, Peter Siebenmorgen aus Bendorf und Hildegard Weber aus Lehmen.

Nikolaus Hammes

Er hat sich über Jahrzehnte hinweg mit großem Engagement in Politik, Kirche und im gesellschaftlichen Bereich engagiert. Neben seinen diversen Funktionen von 1979 bis 2014 im Ortsgemeinderat von Brodenbach war er von 1999 bis 2014 als Mitglied im Verbandsgemeinderat Untermosel tätig und zehn Jahre lang Ortsbürgermeister von Brodenbach. Zudem engagiert er sich in vielzähligen weiteren ehrenamtlichen Tätigkeiten im Bereich der Freiwilligen Feuerwehr. Im kirchlichen Bereich war er als Mitglied im Pfarrgemeinderat Brodenbach, im Verwaltungsrat der katholischen Kirchengemeinde Alken-Brodenbach sowie in der Verbandsvertretung des Kirchengemeindeverbandes „Untermosel-Hunsrück“ tätig. Seit vielen Jahrzehnten ist er außerdem Vertreter und Mitglied in verschiedenen Vereinen.

Hildegard Weber

Sie hat sich über viele Jahre in besonderer Weise für die Interessen und Bedürfnisse von Familien eingesetzt. So ist sie seit 2002 als Vorsitzende des Diözesanverbandes Trier des Familienbundes der Katholiken und darüber hinaus seit 2003 als stellvertretende Vorsitzende des Landesverbandes im Einsatz. Als Vertreterin des Familienbundes der Katholiken wurde sie in den Landesbeirat für Familienpolitik des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz berufen. Seit 2008 ist Frau Weber Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung „Familie in Not – Rheinland-Pfalz“. Im kirchlichen Bereich gilt ihr Hauptengagement der familienpolitischen Arbeit im Familienbund der Katholiken. Hildegard Weber war zudem Vorsitzende des Pfarrgemeinderates in Lehmen, Delegierte im Dekanatsrat, im Katholikenrat und im Diözesanpastoralrat. Hervorzuheben ist auch ihr außerordentlicher Einsatz bei der engen Betreuung einer Flüchtlingsfamilie in ihrer Heimatregion.

Pressemitteilung der

Staatskanzlei Rheinland-Pfalz

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