Neujahrsempfang der Katholischen Pfarreiengemeinschaft Remagen
Bürgermeister Herbert Georgi hielt die Ansprache für Kirche und Stadt
Remagen. Zahlreiche Gäste trafen sich am Sonntag nach der Heiligen Messe in der Pfarrkirche Sankt Peter und Paul zum Neujahrsempfang im Saal des katholischen Pfarrzentrums. Bereits zum sechsten Mal hatte die Pfarreiengemeinschaft Remagen für die Pfarrgemeinden Remagen, Kripp, Oberwinter, Oedingen und Unkelbach zu ihrem Empfang in Remagen eingeladen. Viele fleißige Hände hatten alles bestens für den Empfang mit einem Imbiss und einem Gläschen Schampus oder Orangensaft vorbereitet.
Denn nicht viele Reden, sondern die Begegnung untereinander stand beim Neujahrsempfang der Katholischen Pfarreiengemeinschaft auch in diesem Jahr im Mittelpunkt. Im Namen des Pfarreienrats begrüßte Vorsitzende Ursula Gemein die vielen Gäste im vollen Saal. Ihr besonderer Gruß galt Bürgermeister Herbert Georgi und seiner Gattin Andrea. Gemein bedauerte, dass Georgi nun als Bürgermeister zum letzten Mal beim Neujahrsempfang mit dabei sei. „Sie waren uns immer treu und gut gewogen“, betonte Gemein in Richtung des noch amtierenden Bürgermeisters, der am 9. August verabschiedet wird und seinen wohlverdienten Ruhestand antritt. Der weitere Gruß galt dem CDU-Landtagsabgeordneten Guido Ernst.
„Wir wollen heute gemeinsam auf ein schönes Jahr 2017 zurückblicken. Allen Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen im Dienst der Kirche, allen Erzieherinnen, Chören, Schützengesellschaften und Vereinen, dem Handel und dem Handwerk, wünsche ich ein gutes neues Jahr 2018“, betonte die Pfarreienratsvorsitzende. Ihr Dank galt der Feuerwehr Remagen für das Aufstellen des Nikolausbüdchens, das in der Advents- und Weihnachtszeit guten Zuspruch gefunden habe. „Machen sie aktiv mit und bringen sie sich auch mit ein in das Jahr 2018“, wünschte sich Gemein von allen.
Das Jahr sei noch jung, aber es zeige schon eine Zeit des Umbruchs. Das „Narrenschiff“ von Sebastian Brant aus dem Jahr 1494 sage, dass eine gottlose Welt keine gute Welt sei. Auch für das neue Jahr sei eine starke Pfarreiengemeinschaft wichtig. Ein Glückwunsch gelte Pfarrsekretärin Marion Wassong zu ihrem 60. Geburtstag. Spontan stimmten die vielen Gäste ein Geburtstagslied an.
Bürgermeister Georgi verlieh seiner Freude, als einziger Vertreter von Stadt und Kirche sprechen zu dürfen, Ausdruck. Dies sei der Ausdruck eines guten Miteinanders von Kirche und Stadt. Sein Dank galt Pfarrer Frank Klupsch für die wunderbare Messe. Nicht für alle habe angesichts des Hochwassers das Jahr gut angefangen. Auch da sei es für die von Hochwasser bedrohten Menschen darauf angekommen, gut behütet zu werden. Diesen Part habe die Feuerwehr übernommen. Der Dank galt allen Feuerwehrleuten in Remagen um Einheitsführer Alexander Krahe.
Die Stadt Remagen wachse und werde lebenswerter. Die Betreuung von Kindern, Jugend und Senioren sei gut. Der Tourismus laufe gut. Alle seien voller Hoffnung, dass Remagen Teil des Welkulturerbes „Nasser Limes“ werde. Die Gewerbesteuer liege mit acht Millionen Euro viermal so hoch wie noch 2002, als er das Bürgermeisteramt in Remagen angetreten habe. Es gebe eine gesunde Basis für die Zukunft, eine Stabilität durch politische und gesellschaftliche Kräfte. Seit sechs bis sieben Jahren würden die Entwicklungen in Remagen gut und erfolgreich laufen. Der heutige Erfolg habe viele Mütter und Väter. Die Person des Bürgermeisters sei nicht unwichtig. Am 4. März sei die Neuwahl des Bürgermeisters, für die eine Kandidatin und vier Kandidaten ins Rennen gehen würden. „Der Herr sende uns allen seinen Geist, damit meine Nachfolge gelingen wird“, wünschte sich der Bürgermeister. „Ich freue mich auf die Zeit bis zum 9. August, aber auch auf die Zeit danach“, betonte der Stadtchef, bevor er allen eine weitgehend harmonische, friedliche Zeit, Gesundheit, Erfolg und Harmonie auf allen Wegen wünschte.
Der leitende Pfarrer und stellvertretende Dechant Frank Klupsch bedankte sich für die gute und wohlwollende Zusammenarbeit mit der Stadt in allen Belangen. „Du hattest stets ein offenes Ohr für uns und warst für uns da“, dankte Klupsch Bürgermeister Georgi. Im Anschluss genossen die vielen Gäste noch das Gespräch untereinander in geselligen Runden. AB
