Allgemeine Berichte | 16.01.2018

Neujahrsempfang der Katholischen Pfarreiengemeinschaft Remagen

Bürgermeister Herbert Georgi hielt die Ansprache für Kirche und Stadt

Bürgermeister Herbert Georgi, Pfarreienratsvorsitzende Ursula Gemein und der leitende Pfarrer von Remagen und stellvertretende Dechant Frank Klupsch mit Gemeindemitgliedern.AB

Remagen. Zahlreiche Gäste trafen sich am Sonntag nach der Heiligen Messe in der Pfarrkirche Sankt Peter und Paul zum Neujahrsempfang im Saal des katholischen Pfarrzentrums. Bereits zum sechsten Mal hatte die Pfarreiengemeinschaft Remagen für die Pfarrgemeinden Remagen, Kripp, Oberwinter, Oedingen und Unkelbach zu ihrem Empfang in Remagen eingeladen. Viele fleißige Hände hatten alles bestens für den Empfang mit einem Imbiss und einem Gläschen Schampus oder Orangensaft vorbereitet.

Denn nicht viele Reden, sondern die Begegnung untereinander stand beim Neujahrsempfang der Katholischen Pfarreiengemeinschaft auch in diesem Jahr im Mittelpunkt. Im Namen des Pfarreienrats begrüßte Vorsitzende Ursula Gemein die vielen Gäste im vollen Saal. Ihr besonderer Gruß galt Bürgermeister Herbert Georgi und seiner Gattin Andrea. Gemein bedauerte, dass Georgi nun als Bürgermeister zum letzten Mal beim Neujahrsempfang mit dabei sei. „Sie waren uns immer treu und gut gewogen“, betonte Gemein in Richtung des noch amtierenden Bürgermeisters, der am 9. August verabschiedet wird und seinen wohlverdienten Ruhestand antritt. Der weitere Gruß galt dem CDU-Landtagsabgeordneten Guido Ernst.

„Wir wollen heute gemeinsam auf ein schönes Jahr 2017 zurückblicken. Allen Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen im Dienst der Kirche, allen Erzieherinnen, Chören, Schützengesellschaften und Vereinen, dem Handel und dem Handwerk, wünsche ich ein gutes neues Jahr 2018“, betonte die Pfarreienratsvorsitzende. Ihr Dank galt der Feuerwehr Remagen für das Aufstellen des Nikolausbüdchens, das in der Advents- und Weihnachtszeit guten Zuspruch gefunden habe. „Machen sie aktiv mit und bringen sie sich auch mit ein in das Jahr 2018“, wünschte sich Gemein von allen.

Das Jahr sei noch jung, aber es zeige schon eine Zeit des Umbruchs. Das „Narrenschiff“ von Sebastian Brant aus dem Jahr 1494 sage, dass eine gottlose Welt keine gute Welt sei. Auch für das neue Jahr sei eine starke Pfarreiengemeinschaft wichtig. Ein Glückwunsch gelte Pfarrsekretärin Marion Wassong zu ihrem 60. Geburtstag. Spontan stimmten die vielen Gäste ein Geburtstagslied an.

Bürgermeister Georgi verlieh seiner Freude, als einziger Vertreter von Stadt und Kirche sprechen zu dürfen, Ausdruck. Dies sei der Ausdruck eines guten Miteinanders von Kirche und Stadt. Sein Dank galt Pfarrer Frank Klupsch für die wunderbare Messe. Nicht für alle habe angesichts des Hochwassers das Jahr gut angefangen. Auch da sei es für die von Hochwasser bedrohten Menschen darauf angekommen, gut behütet zu werden. Diesen Part habe die Feuerwehr übernommen. Der Dank galt allen Feuerwehrleuten in Remagen um Einheitsführer Alexander Krahe.

Die Stadt Remagen wachse und werde lebenswerter. Die Betreuung von Kindern, Jugend und Senioren sei gut. Der Tourismus laufe gut. Alle seien voller Hoffnung, dass Remagen Teil des Welkulturerbes „Nasser Limes“ werde. Die Gewerbesteuer liege mit acht Millionen Euro viermal so hoch wie noch 2002, als er das Bürgermeisteramt in Remagen angetreten habe. Es gebe eine gesunde Basis für die Zukunft, eine Stabilität durch politische und gesellschaftliche Kräfte. Seit sechs bis sieben Jahren würden die Entwicklungen in Remagen gut und erfolgreich laufen. Der heutige Erfolg habe viele Mütter und Väter. Die Person des Bürgermeisters sei nicht unwichtig. Am 4. März sei die Neuwahl des Bürgermeisters, für die eine Kandidatin und vier Kandidaten ins Rennen gehen würden. „Der Herr sende uns allen seinen Geist, damit meine Nachfolge gelingen wird“, wünschte sich der Bürgermeister. „Ich freue mich auf die Zeit bis zum 9. August, aber auch auf die Zeit danach“, betonte der Stadtchef, bevor er allen eine weitgehend harmonische, friedliche Zeit, Gesundheit, Erfolg und Harmonie auf allen Wegen wünschte.

Der leitende Pfarrer und stellvertretende Dechant Frank Klupsch bedankte sich für die gute und wohlwollende Zusammenarbeit mit der Stadt in allen Belangen. „Du hattest stets ein offenes Ohr für uns und warst für uns da“, dankte Klupsch Bürgermeister Georgi. Im Anschluss genossen die vielen Gäste noch das Gespräch untereinander in geselligen Runden. AB

Bürgermeister Herbert Georgi, Pfarreienratsvorsitzende Ursula Gemein und der leitende Pfarrer von Remagen und stellvertretende Dechant Frank Klupsch mit Gemeindemitgliedern.Foto: AB

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Kreishandwerkerschaft
Kleinanzeigen
Koblenz blüht
Hasenhoppeln & Heimatshoppen
Rund ums Haus
First Friday Anzeige März
Stellenanzeige
Osteraktion
Unterstützeranzeige
Empfohlene Artikel
Schülerinnen und Schüler der Bienenklasse 3c der KGS Meckenheim sind am Standort Meckenheim der Bücherbrücke in die Bücher vertieft. Foto: Stadt Meckenheim
28

Meckenheim. Die Bücherbrücke Meckenheim/Alfter verzeichnet eine rege Nutzung durch Kindertagesstätten und Schulen im Rahmen der Leseförderung. Unter den teilnehmenden Einrichtungen befinden sich unter anderem Blütentraum, Hüppekästchen, Rasselbande und zahlreiche weitere Kindertagesstätten. An beiden Standorten der Bücherei steht der Mittwochvormittag im Zeichen der Vorschulprogramme, bei denen die Kinder bib(liotheks)fit gemacht werden.

Weiterlesen

Mit 17 Anträgen zur Neuaufnahme in diesem Jahr wurde fast der Spitzenrekord von 2020 geknackt.
47

Leutesdorf. Pascal Berger, Vereinsvorsitzender begrüßte alle Anwesenden zur Jahreshauptversammlung am 28. März und es wurde nach Feststellung einer ordnungsgemäßen Einladung und Bekanntgabe der Tagesordnungspunkte eine Gedenkminute den Verstorbenen gewidmet.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
380

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
122

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Dauerauftrag
Dauerauftrag 2026
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Kreishandwerkerschaft
Essen auf Rädern
Dauerauftrag Imageanzeige
Titel
Vortrag: Arthrose des Hüft- und Kniegelenk
fit für`s Alter?
Innovatives rund um Andernach
Stellenanzeige mehrere Stellen
Anzeigenauftrag FMP-1P9L0-AD-351131
Koblenz blüht // Frohe Ostern 2026
Titelanzeige
Anzeige Lange Samstage
Stellenanzeige