Närrisches Frühstück bei der kfd Kruft
Buntes Treiben im Pfarrhaus
Kruft. Die Katholische Frauengemeinschaft lud ein zu einem närrischen Frühstück, umrahmt mit Musik und karnevalistischen Vorträgen. Am Morgen besuchten die Frauen die Hl. Messe, zelebriert von Pfarrer Missong. Danach ging es ins bunt geschmückte Pfarrheim, wo schon das Frühstückbuffet bereit stand.
Zum Auftakt spielte der Musikus, Herr Willi Bartz , ein paar flotte Rhythmen, damit die Frauen gleich in Stimmung kamen. In bunten Kostümen und gut gelaunt stimmten die Frauen in die Schlagerparade mit ein.
Die Vorsitzende, Petra Hörsch, begrüßte mit Witz und Humor die Anwesenden und eröffnete das Frühstücksbuffet, welches keine Wünsche offen ließ. Elke Monreal berichtete in ihrem Vortrag, wie es einer Frau erging, die verreiste und ihren Mann alleine zu Hause ließ, um den Haushalt zu versorgen. Fazit des Ganzen war „Ach wär‘ ich doch daheim gebliewe“. Sie strapazierte die Lachmuskeln, denn viele konnten heimlich mit ihr fühlen. Auch bei dem Beitrag von Hedi Laux „Ein Wellnesstag – ich gehe nicht ins Altenheim“ blieb kein Auge trocken. An Bord der „Aida“ ließ sie sich in ferne Länder schippern, nutzte das Wellnesspaket, ließ sich bekochen und hatte viel Abwechslung auf dem „schwimmenden Seniorenheim“. So kann man sich das Älterwerden gefallen lassen. Dazwischen wurde geschunkelt und kräftig mitgesungen. Die Stimmung war famos. Petra Hörsch wusste von einer „peinlichen Dienstfahrt des Bischofs“ und gab dies zum Besten. Fast keine der Anwesenden hielt es auf ihrem Stuhl als eine Polonaise durch den Saal zog. Rosel Moskopp beobachtete in ihrem Vortrag „Der Gartenzaun“ eine etwas delikate Begebenheit in Nachbars Garten. Nach einem Potpourri von Schunkelliedern ließ Petra Hörsch kein gutes Haar an den Männern, stellte aber schließlich fest, dass es doch gut ist, dass es sie gibt. Elke Monreal zeigte noch einmal ihr Können mit dem Reim „Der Treiber“ , den sie einfach so aus dem Handgelenk schüttelte. Alle Redner wurden mit einem „Bärbelche“-Orden belohnt.
Auch diese schönen Stunden gingen irgendwann zu Ende und zum Abschluss sangen die Frauen aus voller Kehle das Lied „Oh, du mein Nickenich, du schönes Fleckchen Erde“.
