Gut besuchter Preisskat in Spessart
Burgbrohler Skatspieler waren erfolgreich
Spessart. Der Vorsitzende der Freien Wählergruppe (FWG) Spessart, Karl Bläser, konnte zum traditionellen Preisskat der Spessarter FWG zahlreiche Skatspieler in der Spessarter Gemeindehalle willkommen heißen. Man freute sich, auch in diesem Jahr wieder neun neue Mitspieler begrüßen zu können. Mit der 84-jährigen Else Schiefer aus Bad Neuenahr-Ahrweiler konnte man auch den ältesten Turnierteilnehmer begrüßen. Ältester männlicher Teilnehmer war mit 83 Jahren Rudi Möhlenbrink aus Andernach, der allerdings nur an der ersten Hälfte des Turniers teilnahm, gefolgt von den beiden 80-jährigen Brohltalern Alois Thelen aus Engeln und Peter Heuser aus Königsfeld. Als jüngsten Teilnehmer notierten die Veranstalter Christian Stein aus Engeln mit 36 Jahren. Erfreulich auch, dass mit Petra Spors aus Neumünster eine weitere weibliche Teilnehmerin den männlichen Kontrahenten Paroli bot. Insgesamt nahmen 55 Teilnehmer am Turnier teil, die den Besten an diesem Abend an 14 Dreier- und Vierer-Tischen in zwei Durchgängen ermittelten. Das diesjährige Skatturnier verlief wieder sehr diszipliniert und äußerst ruhig, so dass Schiedsrichter Johannes Bell kaum einzugreifen brauchte. Bereits um 23.45 Uhr standen die Gewinner fest. Die seit vielen Jahren für die Auszählung der Punkte und die Eingabe in den PC Verantwortliche, Christel Groß, hatte alle Ergebnisse erfasst und konnte das Ergebnis präsentieren. Während die ersten drei Gewinner jeweils Geldpreise erhielten, konnten die übrigen Gewinner zahlreiche Sachpreise in Empfang nehmen. Für die beiden weiblichen Teilnehmerinnen und die beiden ältesten männlichen Teilnehmer gab es zusätzlich „einen guten Tropfen“.
Uwe Neuhaus holt sich den Sieg
Sieger wurde in diesem Jahr der erstmals in Spessart beim Preisskat teilnehmende Uwe Neuhaus aus Burgbrohl mit 2.496 Punkten, der auch mit 1.454 Punkten Bester des zweiten Durchgangs war.
Er verwies den in Spessart als „Stammspieler“ seit Jahren teilnehmenden Burgbrohler Leo Gostomzik mit 2.309 Punkten auf den zweiten Platz. Damit war der „Burgbrohler Doppelsieg“ perfekt.
Auf den dritten Platz kam mit 2.287 Punkte der „Original Kölsche Gerd“ (Christochowitz). Der jahrelang in Spessart gewohnt hat und nach Aachen umgezogen ist. Gerd Christochowitz kommt aber gerne, sofern es seine Gesundheit zulässt, zum Spessarter Preisskat in seinen früheren Wohnort zurück. Beste Spessarter waren Erwin Schmitz auf Gesamtplatz 15 und Günter Groß auf Platz 25. Es gab insgesamt viele gute Spiele, wobei 26 Spieler jeweils in den einzelnen Runden über 1.000 Punkte erreichten. Ein Bilderbuchspiel absolvierte dabei Martin Zug aus Sinzig im zweiten Durchgang. Ein Spiel mit absolutem Seltenheitswert! FWG-Vorsitzender Karl Bläser und sein Team waren mit dem Besuch des Skatturniers und dessen Verlauf sehr zufrieden. Man hofft, dass alle im kommenden Jahr wieder beim alljährlichen Preisskat der FWG in Spessart antreten werden.
Das Skatspiel ist längst keine reine Männerdomäne mehr - auch Damen nahmen am Wettkampf teil.
Spannende Spiele gab es auch in diesem Jahr wieder beim Preisskat in Spessart.
