Allgemeine Berichte | 18.08.2023

Neue Unkeler Weinmajestäten vorgestellt

Burgundia Lucie I. regiert in Unkel

„Burgundia“ Lucie I. (Mitte) zwischen ihren Weinprinzessinnen Muriel (l.) und Lea (r.),eingerahmt vom Geschäftsführer der Unkeler Touristik GmbH, Oliver Bremm (links außen),Stadtbürgermeister Gerhard Hausen (rechts außen) und den Repräsentanten des UnkelerJunggesellenvereins, Hendrik Müller (l), Jan Philipp Wallek (r.) und Christian Füllenbach (hockend). Foto: AWi

Unkel. „Post verbindet“, hieß einst der Werbespruch der heutigen DHL Group – der öffentliche Personennahverkehr verbindet aber offenbar auch: „Wir haben uns tatsächlich vor Jahren im Schulbus kennengelernt“, sagt Lucie Tillmann (20), die neue Unkeler Weinkönigin, und blickt zu ihrer Weinprinzessin Lea Cordewener (21). Diese ergänzt: „Das stimmt. Am ersten Schultag war neben Lucie ein Platz frei und da habe ich mich hingesetzt, seitdem sind wir befreundet.“ Und natürlich habe sie „Ja“ gesagt, als die künftige „Burgundia“ Lucie I. fragte, ob sie ihre Weinprinzessin werden wolle. Die Unterstützung der zweiten Weinprinzessin war Lucie Tillmann schon zuvor sicher. „Ich bin Lucies Schwester und wir kennen uns deshalb schon ein Leben lang“, sagt sie lachend „und natürlich war klar, dass ich sie unterstütze“, ergänzt die mit 17 Jahren jüngste im Bunde, Muriel Tillmann.

Fürs Foto am Willy-Brandt-Platz in Unkel kamen die drei in Bonn geborenen Frauen in nagelneuen Kleidern, die Weingläser waren mit rotem Traubensaft gefüllt, obwohl alle drei gern Wein trinken. Denn dessen Botschafterinnen werden sie nun für ein Jahr sein. Der erste öffentliche Auftritt ist beim Unkeler Wein- und Heimatfest geplant. Dessen Programm findet man auf der Website des Tourismus-Siebengebirge: https://www.siebengebirge.com.

Tradition trifft Moderne

Bis Oktober werden es rund zehn Termine sein, die die drei Weinadligen wahrnehmen, und im neuen Jahr noch zwei. Das ist eine ganze Menge, denn sie sind keine hauptberuflichen Wein-Monarchinnen. Königin Lucie ist Physiotherapeutin, Prinzessin Lea studiert Jura und Prinzessin Muriel ist noch Schülerin, arbeitet aber nebenbei – wie sollte es anders sein – in einem Unkeler Weinrestaurant. Privat begeistern sich Lucie und Lea u.a. für Garde-Tanz und Muriel spielt Tennis. Und Mitglied im Unkeler Junggesellenverein sind die drei jungen Frauen ebenfalls. Für Lucie Tillmann liegt der Nebenjob Weinkönigin übrigens in der Familie: Oma und Tante hatten auch schon einmal die Weinkrone auf. Sie folgt also einer Tradition.

Und die trifft mit den drei jungen Weinbotschafterinnen für Stadtbürgermeister Gerhard Hausen auf Moderne und verbindet für ihn ebenso Heimatverbundenheit und Offenheit. „Weinkönigin und Weinprinzessinnen sind das Aushängeschild unserer Wein- und Kulturstadt Unkel“, so Hausen.

Inthronisierung am 2. September

Dabei ist das adlige Trio noch gar nicht offiziell in Amt und Würden: Erst am Samstag, 2. September, dem zweiten Tag des Unkeler Wein- und Heimatfestes, bekommt Lucie Tillmann das Weinköniginnen-Zepter aus der Hand ihrer Vorgängerin Verena Lindlohr.

Und da wird mit vielen Gästen gerechnet, ebenso am Folgetag: Mit einem historischen Weinschiff wird die Weinkönigin und ihr Gefolge dann anreisen. Auch ein Programmpunkt, der viele Gäste anziehen wird. Beim Heimat- und Weinfest wird also sicher erstmals mit den drei neuen Weinbotschafterinnen die „Post abgehen“. Und mit rebenverzierter Krone wird die neue Weinkönigin und ihr Gefolge deutlich machen: Wein verbindet – auch.

„Burgundia“ Lucie I. (Mitte) zwischen ihren Weinprinzessinnen Muriel (l.) und Lea (r.), eingerahmt vom Geschäftsführer der Unkeler Touristik GmbH, Oliver Bremm (links außen), Stadtbürgermeister Gerhard Hausen (rechts außen) und den Repräsentanten des Unkeler         Junggesellenvereins, Hendrik Müller (l), Jan Philipp Wallek (r.) und Christian Füllenbach (hockend). Foto: AWi

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