Allgemeine Berichte | 26.10.2022

Runder Tisch Flüchtlingshilfe Maifeld

Café Grenzenlos soll wieder öffnen

Sina Hofäcker. Foto: privat

VG Maifeld. Anfang 2020 war es zuletzt geöffnet, jetzt soll das „Café Grenzenlos“ wiederbelebt werden. Als offenes Angebot für alle Menschen auf dem Maifeld, die Lust haben bei Kaffee und Keksen neue Leute aus aller Welt kennenzulernen, sich mit Anderen auszutauschen, zu spielen oder einfach mal einen Kaffee oder Tee außer Haus zu genießen. Alteingesessene MaifelderInnen sind ebenso willkommen wie neu zugezogene oder zugewanderte Menschen. Der Runde Tisch Flüchtlingshilfe Maifeld sucht für das internationale Begegnungscafé ehrenamtliche Unterstützung in Polch, Münstermaifeld und Ochtendung.

Neue Flüchtlingskoordinatorin hofft auf ehrenamtliche Unterstützung

„Wir möchten Begegnungen schaffen und Verständigung fördern zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Konfessionen und Altersstufen“, erklärt Sina Hofäcker, neue Flüchtlingskoordinatorin der Verbandsgemeinde Maifeld. Dabei betont die junge Sozialarbeiterin, dass sie auch auf Gäste hofft, die schon lange auf dem Maifeld leben. Damit möglichst viele von dem Angebot profitieren können, soll das Café zweimal im Monat stattfinden, einmal in Polch und das zweite Mal abwechselnd in Münstermaifeld oder Ochtendung. An allen drei Standorten werden deshalb Freiwillige gesucht, die Freude am Kontakt mit anderen haben und ihre Interessen, Kenntnisse wie Fähigkeiten teilen möchten. Gerne sollen sie Lust und Zeit haben, an der Organisation und Gestaltung eines Cafés mitzuwirken und sich gemeinsam mit dem Runden Tisch Flüchtlingshilfe Maifeld dafür einsetzen, schöne Begegnungen zwischen ganz unterschiedlichen Menschen zu schaffen. Interessenten sind herzlich eingeladen, am Mittwoch, 2. November, um 17 Uhr an einem ersten Austauschtreffen im evangelische Gemeindezentrum Polch teilzunehmen. Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt!

Geflüchtete und Vertriebene brauchen Hilfe, um gut anzukommen

Orientierung geben und Brücken bauen zu Behörden, Schulen, Kitas, Unterstützungsangeboten und Ehrenamtlichen, aber auch zwischen den einzelnen Instanzen – so beschreibt Sina Hofäcker ihre Arbeit als Flüchtlingskoordinatorin. Sie informiert Neuankömmlinge über Sprach- und Integrationskurse, über Kita- und Schulangebote, organisiert Dolmetscher oder begleitet auch selbst zu Anmeldeterminen. Menschen, die vor Krieg, Gewalt und Unterdrückung geflohen sind, sollen in der neuen Heimat gut ankommen. Dazu tragen zum großen Teil die engagierten Ehrenamtlichen auf dem Maifeld bei, die mit Sina Hofäcker nun wieder eine zentrale Ansprechpartnerin haben, die Informationen bündeln und Unterstützungsangebote koordinieren kann. „Im Grunde ist es meine Aufgabe die vielen guten Angebote, die es im Bereich der Flüchtlingsarbeit auf dem Maifeld bereits gibt, miteinander zu vernetzen und aufeinander abzustimmen.“

Wer sich für die gute Sache einsetzen will und Interesse am Kontakt mit Menschen verschiedener Kulturen hat, kommt gerne zum Treffen am 2. November, 17 Uhr, ins evangelische Gemeindezentrum Polch und/oder meldet sich bei Sina Hofäcker, Tel. (0 26 54) 9 40 23 09. Der Runde Tisch Flüchtlingshilfe Maifeld freut sich auf ein Kennenlernen und auf neue Ideen.

Sina Hofäcker. Foto: privat

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