Allgemeine Berichte | 31.08.2016, 12:59 Uhr

Partnerschaftsverein Wachtberg e. V. veranstaltete Jugendcamp in Bernareggio

„Campo die giovani“ brachte viel Freude und Zusammenhalt

Zahlreiche Erkundungstouren und gemeinsame Aktionen schweißten die Gruppe schnell zusammen. Marie-Sophie Guntram
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Wachtberg. Als bewährte Tradition reihte sich das diesjährige Dreiländercamp mit den Partnergemeinden La Villedieu du Clain in Frankreich und Bernareggio in Italien in die Historie des Partnerschaftsvereins Wachtberg ein. Sechzehn Jugendliche und drei Betreuer aus Wachtberg – Sebastian Engels, Marie-Sophie Guntram, Verena Traub – fuhren den anderen Campteilnehmern entgegen – dieses Mal in die befreundete Stadt in Norditalien. Obwohl die Fahrt vom Gotthardtunnel kurzfristig auf den San Bernardinopass umgeleitet werden musste, kamen alle Reisende nach vierzehn Stunden gut gelaunt und hungrig im geschmückten und mit Vorfreude summenden Gemeindezentrum an. Die Ankunft war für einige ein herzliches Wiedersehen unter Altbekannten, für andere ein erstes Treffen neuer Freunde. Schnell waren die Pritschen bezogen und das Abendessen bereit. Die gemeinsame Mahlzeit war die erste von vielen, die zusammen zu einer kulinarischen Reise durch drei Länder wurden. Am Montagmorgen standen mehrsprachige Kennenlernspiele im Gemeindezentrum an. An anderen Tagen standen die Jugendlichen vor kniffligen Herausforderungen wie einer Schnitzeljagd oder einem Europaquiz, von denen beide nur im Team bewältigt werden konnten. Zusätzlich boten die italienischen Gastgeber interessante Erkundungstouren für die Jugendlichen, wie beispielsweise das Autodromo der Formel Eins in Monza und der sagenhafte Strand in Varazze/Ligurien.

Kulinarische Völkerverständigung

Zwischen den Programmpunkten gestalteten die drei Jugendgruppen Nationenabende, an denen kulinarische Besonderheiten und exquisite Schauspielkünste zum Besten gegeben wurden. Die deutsche Truppe verköstigte ihre Gäste mit Geschnetzeltem und selbst gemachten Spätzle, sowie süßen Schupfnudeln als Dessert. Die dreistündige Kochaktion hatte sich beim Anblick der leer gefegten Töpfe absolut gelohnt. Auch das Schauspiel über einige weitverbreitete deutsche Eigenheiten stieß auf großes Amüsement. Schließlich spiegelte sich am Ende der Woche der europäische Zusammenhalt in der Verabschiedung der Jugendlichen wieder - er dauerte bis spät in die Nacht und war nur schwer, durch die Hinweise der Betreuer auf die frühe Abfahrt Richtung Heimat, zu beeinflussen.

Winfried Ley konnte nun alle Campteilnehmer wieder wohlbehalten in Wachtberg in Empfang nehmen, die jetzt den Rest der Ferien genießen konnten. Ein großes Lob gilt allen Betreuern und Organisatoren der jeweiligen Partnerschaftsvereine, die diese Erfahrung jedes Jahr aufs Neue möglich machen.

Zahlreiche Erkundungstouren und gemeinsame Aktionen schweißten die Gruppe schnell zusammen. Foto: Marie-Sophie Guntram

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