Am Montagabend ging mit dem Königsball der Junggesellen und der Schützen die Kirmes Oberwinter zu Ende
Carsten Monjau wurde neuer Hahnekönig
Carsten Monjau wurde mit dem 17. Schlag als neuer Hahnekönig der Junggesellen Oberwinter riesig gefeiert
Oberwinter. Nach dreitägiger Kirmes in Oberwinter und einer Menge Arbeit für die Junggesellen um Vorsitzenden Heinz Holthoff stand am Kirmesmontag, dem Hochtag für die Junggesellen, das traditionelle Hahneköppen an. Proppenvoll präsentierte sich das Festzelt beim Einzug der Junggesellen und auch auf dem Festplatz vor den Toren des Festzeltes herrschte Hochbetrieb. Mit Spannung erwartet wurde allseits das Hahneköppen der Junggesellen und das Hahneköppen um die Bürgerhahnekönigswürde.
Nachdem Dirk Assenmacher den Korb mit Hahn vorbereitet hatte, das Tuch zum Verbinden der Augen bereit lag und Fred Jonen das „Zielwasser“ fest im Griff hatte, lag es an der Vorsitzenden des Tambourcorps Katja Pertz die Reihenfolge der Aspiranten auf den Junggesellen-Hahnekönig zu ziehen. Zunächst aber galten die ersten drei Ehrenschläge Präses Pastor Frank Klupsch, dem scheidenden Junggesellen-Hahnekönig René Elbern und dem Vorsitzenden Heinz Holthoff. Doch dann kam der Clou bei der Verkündung der Teilnehmer-Reihenfolge. Präses Pfarrer Frank Klupsch zählte zu den Teilnehmern. 1974 oder 1973, darauf konnten sich der „internationale Hahneköppen-Kommentator“ Fred Jonen und der erste Vorsitzende Heinz Holthoff nicht so wirklich einigen, sei der damalige Präses und Pfarrer Heribert Lonquich Hahnekönig der Junggesellen geworden.
Hochspannend wurde das Junggesellen-Hahneköppen. Mit Peter Orbonz, André Merken-Schönebeck, Christian Schaefer, Pfarrer Frank Klupsch, Stefan Gemein, Ferdi Jonen (Sohn des internationalen Hahnköppen-Kommentators), Carsten Monjau und Rainer Susok gab es acht Aspiranten auf die Hahnekönigswürde. Ganz schön schwer hatte es da Ferdi Jonen, der zweimal knapp vorbeizielte und die Kommentare seines Vater, das allerdings gelassen, hinnehmen musste. Eine Besonderheit beim Hahneköppen in Oberwinter ist, dass die Aspiranten vor jedem Schlag auf den „eines natürlichen Todes verstorbenen Hahn“, so Fred Jonen, mit Kommentator Fred Jonen einen -Zielwasser-Schnaps trinken. Als Präses Pfarrer Frank Klupsch beim zweiten Schlag den Schnaps ausließ, nahm sich Fred Jonen das Zielwasser und meinte zum Publikum „Prost Gemeinde, der Pfarrer säuft“. Ganz knapp wurde es beim zweiten Schlag für Peter Orbonz. Das Publikum jubelte schon, als Dirk Assenmacher verkündette: „Nein, es ist nur der Kamm, der Kopf fehlt noch“. So ging es denn weiter bis Carsten Monjau mit dem 17. Schlag, inklusive der Ehrenschläge, treffsicher, selbst überrascht, der Clou gelang. Als neuer Hahnekönig der Junggesellen wurde er auf den Schultern seiner Kameraden riesig gefeiert. Zu den ersten Gratulanten zählten natürlich seine Königin Julia Uhrmacher und die Kinder Hannah, Jonas und Katharina.
Das Publikum applaudierte begeistert und schon folgte der Ehrentanz von Carsten Monjau mit seiner Königin Julia Uhrmacher-Monjau unter dem Junggesellenfähndel. Zu den weiteren ersten Gratulanten zählten natürlich die Junggesellen, Präses Pastor Frank Klupsch und Ortsvorsteher Norbert Matthias.
Neuer Bürgerhahnekönig wurde Ingo Ebenhöh
Etwas schneller ging es bei der Ermittlung des Bürgerhahnekönigs zu. Mit dem 12. Schlag stand Ingo Ebenhöh als neuer Bürgerhahnekönig fest und wurde mächtig umjubelt. Sieben Aspiranten hatte es auf die Bürgerhahnekönigswürde gegeben.
Zum Abschluss der viertägigen Laurentius-Kirmes feierten die Junggesellen am Montagabend gemeinsam mit der Schützenbruderschaft Sankt Sebastianus um Präsidenten Martin Schlimpen den Königsball im Festzelt. Mit einem Festzug wurden das Hahnekönigspaar Carsten Monjau und Julia Uhrmacher-Monjau, das Bürgerhahnekönigspaar Ingo und Manuela Ebenhöh, das Schützenkönigspaar mit der korrekten Bezeichnung Schützenkönig weiblicher Art Angela Dossmann und Prinzgemahl Peter Orbonz und das Altkönigspaar Martin und Hanni Schlimpen ins Festzelt geleitet.
Nach der offiziellen Vorstellung der Majestäten durch den ersten Vorsitzenden der Junggesellen Heinz Holthoff und den Präsidenten der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Martin Schlimpen gratulierten der erste Beigeordnete Rolf Plewa und Ortsvorsteher Norbert Matthias den Majestäten, bevor die Kapelle „Sunny Raindrops“ erneut zum Tanz aufspielte, um gemeinsam mit den Majestäten und der Bevölkerung den Königsball und den Abschluss der traditionellen Sankt Laurentius-Pfarrkirmes zu feiern. Eine Überraschung am Rande gab es noch für Thomas Nuhn.
Er wurde vom Präsidenten der Schützen aufgrund seiner 25-jährigen Mitgliedschaft per Urkunde in den Ehrenrat berufen.
AB
Hahnekönig der Junggesellen Carsten Monjau mit Königin Julia Uhrmacher-Monjau und den Kindern (v.l.) Jonas, Katharina und Hannah
