Allgemeine Berichte | 21.06.2022

Case-Managerin berät Menschen mit Einwanderungsgeschichte

Vorstellung von Gülden Gasdallah, Case-Managerin KIM für Alfter und Swisttal (2.v.li.), mit Antje Dinstühler, Leiterin KI, Dr. Rolf Schumacher, Bürgermeister der Gemeinde Alfter, Monika Erfling, Sozialamtsleitung Gemeinde Swisttal, Markus Jüris Sozialamtsleiter Gemeinde Alfter (v.l.n.r.). Foto: Rhein-Sieg-Kreis

Rhein-Sieg-Kreis. Menschen mit Einwanderungsgeschichte haben möglicherweise besondere Anliegen oder Herausforderungen im Alltag, die mit den „üblichen“ Behördengängen oder im Gespräch mit bekannten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern nicht einfach zu erledigen sind. Dies betrifft Menschen jeden Alters, vom Kind bis ins hohe Alter, wenn es beispielsweise um Fragen der Gesundheit, der Betreuung, oder individuell passende Hilfsangebote geht. Jetzt gibt es die erste Case-Managerin vor Ort auch in Alfter und Swisttal, die Menschen mit Einwanderungsgeschichte berät: Gülden Gasdallah führt im Auftrag des Kommunalen Integrationszentrums (KI) des Rhein-Sieg-Kreises ab sofort ihre Beratungen in den Rathäusern der beiden Gemeinden durch: montags und dienstags von 8:30 Uhr bis 17 Uhr in Alfter, mittwochs und donnerstags von 8:30 Uhr bis 17 Uhr sowie freitags von 9 Uhr bis 12 Uhr in Swisttal.

Jüngst wurde die neue Case-Managerin in Alfter, anlässlich einer Veranstaltung zur Vernetzung der kommunalen Case-Managerin mit den Integrationsfachkräften vor Ort, mit Bürgermeister Dr. Rolf Schumacher und Antje Dinstühler, Leiterin des KI, vorgestellt. „Über das Kommunale Integrationsmanagement (KIM), einem dauerhaft eingerichteten und vom Land NRW geförderten Programm, mit Fokus auf neu zugewanderte Menschen, werden die Case-Managerinnen und Case-Manager vor Ort verankert“, erläutert Antje Dinstühler, Leiterin des KI. Das Case Management ist bereits in 16 Gemeinden und Städten des Rhein-Sieg-Kreises eingerichtet.

Zudem sind zwei Mitarbeiterinnen im Rahmen des kreisweiten themenspezifischen Pilotprojektes „Multilinguale Kindergartenkinder mit Sprachauffälligkeiten“ kurz MuKi-S, welches sich an Familien und pädagogische Fachkräfte richtet, tätig.

In den Kommunen werden Beratung und Unterstützung für alle Menschen mit Migrationshintergrund beziehungsweise Einwanderungsgeschichte angeboten, unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus. Das Case Management KIM hilft aber nicht nur bei der Lösung von Problemen, die Mitarbeitenden können bei langwierigen Hilfsmaßnahmen die Ratsuchenden auch an weitere bedarfsgerechte Beratungsstellen oder Institutionen verweisen.

Alle Case-Managerinnen und Case-Manager vor Ort sind über https://www.rhein-sieg-kreis.de/ki zu finden.

Pressemitteilung

Rhein-Sieg-Kreis

Vorstellung von Gülden Gasdallah, Case-Managerin KIM für Alfter und Swisttal (2.v.li.), mit Antje Dinstühler, Leiterin KI, Dr. Rolf Schumacher, Bürgermeister der Gemeinde Alfter, Monika Erfling, Sozialamtsleitung Gemeinde Swisttal, Markus Jüris Sozialamtsleiter Gemeinde Alfter (v.l.n.r.). Foto: Rhein-Sieg-Kreis

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