Allgemeine Berichte | 14.11.2016

Junge Musiker konzertierten im Gewölbe

Cello trifft Querflöte

Stimmungsvoll ging es beim Konzert der jungen Musiker zu. Privat

Sinzig. Vor Kurzem fand bereits zum fünften Mal unter dem Motto „Cello trifft Querflöte“ im gut besetzten Gewölbe des Sinziger Zehnthofes das jährliche Konzert des Cellostudio Sinzig (Monika Recker-Johnson) und der Musikschule im Kreis Ahrweiler (Quer- und Blockflötenklasse von Irmela Nolte) statt. Auch Pianistin Hee Jung Yeo war wieder mit von der Partie und unterstütze viele Schüler durch ihre einfühlsame Klavierbegleitung. Die jungen Musiker hatten sich wieder Stücke verschiedenster Stile und Epochen ausgesucht: Dicht gedrängt war es gleich zu Beginn auf der Gewölbebühne. Viele der teilnehmenden Cellistinnen und Flötistinnen musizierten gemeinsam den schwungvollen Kanon „Play a simple Melody“.

Mit ihrem frischen Spiel der „Ode an die Freude“ und einer Fanfare von Telemann eröffneten die beiden jungen Cellisten Finnja Hertrampf und Karl Hanekamp den musikalischen Reigen. An der Quer-und Blockflöte traten Svea Rotte, Leonie Fischbach, Klara Kürsten und Ronja Rutkowski auf, diese zusammen mit ihrer Schwester Rejane am Klavier.

Alle zeigten mit sauberem Ton und sicherem Rhythmus, wie man aus Liedern und Tänzen ansprechende Vortragsstücke machen kann. Karl Hanekamp, Marilena Müller, Carolin Weßling musizierten als Celloensemble zwei dreistimmig gesetzte Tänze aus dem 16. Jahrhundert, schön im Ton und sicher im Zusammenspiel. Svea Rotte und Flora Kürsten brachten Songs von Abba und Traditionals zur Aufführung. Timo Schröder überzeugte mit dem ersten Satz der Cellosonate in e-Moll von Romberg mit seiner differenzierten musikalischen Gestaltung und intonationssicherem Spiel. Das Querflötenensemble (Liesa Laubner, Elena Füllmann, Svea Rotte und Ronja Rutkowski) trug mit moderner Musik wie Rockin’Flutes, Shuffle-Salad oder der bekannten Humoresque von Dvorak, schwungvoll gespielt, zum Gelingen des Konzertes bei. Jakob Dietl musizierte auf seinem Cello stimmungsvoll eine Sicilienne von Marie Therese Paradis, einer bislang wenig bekannten Komponistin der Klassik. Ausdrucksstark und gut aufeinander eingespielt musizierten Jakob Dietl und Grace Dudziak anschließend eine Tarantella von A. Kummer aus der Romantik. Den ersten Satz des berühmten Cellokonzerts in C-Dur von Joseph Haydn, trug Wonbin Lee engagiert und spannungsvoll vor.

Begeisterter Applaus

Zum wohlverdienten Schlussapplaus versammelten sich alle Schüler noch einmal mit ihren Lehrerinnen Irmela Nolte und Monika Recker-Johnson auf der Bühne, die für die nahe Zukunft weitere Konzerte und Aktivitäten von Musikschule und Cellostudio ankündigten. Informationen zu den nächsten Musikschulveranstaltungen gibt es unter www.musikschule-im-kreis-ahrweiler.de.

Stimmungsvoll ging es beim Konzert der jungen Musiker zu.Foto: Privat

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