Allgemeine Berichte | 10.09.2018

Offenes Singen des MGV Mendelssohn-Bartholdy Montabaur

Chorprobe einmal ganz anders

Trotz schlechten Wetters waren viele Gäste gekommen, um mit den „Mendelssöhnen“ zu singen. privat

Montabaur. Beim Singen mit den „Mendelssöhnen“, einer Chorprobe unter freiem Himmel, war dieses Mal Improvisation großgeschrieben. Man hatte geplant, auf der Bühne im Gebück, unterhalb der katholischen Kirche „St. Peter in Ketten“, zu singen; der Wettergott machte den Teilnehmern – neben Chormitgliedern eine stattliche Zahl von Gästen – einen Strich durch die Rechnung. Zu Beginn der Chorprobe regnete es, doch die „Mendelssöhne“ – schon immer ideenreich – ließen sich nicht entmutigen. Es wurde improvisiert, was das Zeug hielt. Es gab unweit der Bühne Überdachungsmöglichkeiten, die genutzt wurden, und so konnte es weiter regnen.

Der Moderator und gleichzeitig 1. Vorsitzender der „Mendelssöhne“ sowie der „Mann für alle Fälle“ Patrick George, der den verhinderten Dirigenten Mario Siry vertrat, machten einen tollen Job an diesem Abend. Wobei George den schwierigsten Part hatte, denn es war nicht immer einfach für ihn, die Teilnehmer auf die richtige musikalische Spur zu bringen.

Die Lieder „Aber bitte mit Sahne“, „Tränen lügen nicht“, die Westerwald-Hymne „Ich bin aus’m Westerwald“ sowie die Kanons „Hejo, spann den Wagen an“ und „Oh, wie wohl ist mir am Abend“ wurden doch recht ordentlich gesungen.

Bemerkenswert war noch, dass nach dem Westerwald-Lied Eierkäs‘ (gespendet vom Ehepaar Ackermann) und Westerwälder Kümmel angeboten wurden.

Alles in allem eine tolle Vorstellung der „Mendelssöhne“ mit ihren männlichen und weiblichen Gästen. Vom ursprünglichen Plan, bei schlechter Witterung in den Proberaum der Stadthalle auszuweichen, war keine Rede mehr. Der traditionelle Männergesangverein aus der Kreisstadt war flexibel und ideenreich wie in jungen Jahren.

Trotz schlechten Wetters waren viele Gäste gekommen, um mit den „Mendelssöhnen“ zu singen. Foto: privat

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