Die Gospel Voices singen wieder
Chorproben mit strengen Abstands- und Hygienevorschriften
Herschbach. Nach monatelangem Lockdown kam Ende Juni endlich grünes Licht vom bischöflichen Ordinariat in Limburg: die Kirchenchöre im Bistum dürfen wieder proben. Natürlich müssen dabei sehr strenge Auflagen erfüllt werden. Die Gospel Voices treffen sich vierzehntägig im Wechsel in zwei Gruppen mit jeweils maximal 20 Sängerinnen und Sängern in der großen Pfarrkirche St. Anna in Herschbach. So können die vorgeschriebenen Mindestabstände von drei Metern eingehalten werden. Der Chorleiter Fraser Gartshore arbeitete mit dem Vorstand ein strenges Hygienekonzept aus, das die Gospel Voices auch gerne konsequent einhalten, um endlich wieder im geschützten Rahmen singen zu können. Die Freude über die Lockerung ist groß, aber am Anfang war da doch eine gewisse Skepsis. Hört man die Mitsänger bei diesen Entfernungen überhaupt … und trauen sich alle, ihren Gesang praktisch allein vorzutragen? Kann so Harmonie entstehen? Nach der sehr gelungenen ersten Probe konnten alle Bedenken ausgeräumt werden: Trotz des Abstands gibt es, auch durch den Hall der Kirche, einen schönen gemeinsamen Klang und jeder Einzelne singt viel konzentrierter, weil sie oder er sich selbst intensiver hört. Auch wenn die Gospel Voices ihre neuen Lieder vorerst nicht der Öffentlichkeit präsentieren können, sind alle mit Spaß und Eifer dabei und freuen sich auf ihren ersten Auftritt nach Corona.
