Jahreshauptversammlung der St. Seb. Schützenbruderschaft Obermendig
Christoph Nolden erneut zum Brudermeister gewählt
Obermendig.Die Schützen begannen das Jahr mit der Jahreshauptversammlung mitten im Sommer. Der Brudermeister Christoph Nolden wünschte ein Gutes neues Jahr und begrüßte die 25 Versammlungsteilnehmer. Aufgrund von Corona musste erst die Tagesordnung ergänzt werden. Die Versammlung gedachte der Verstorbenen Mitglieder der Bruderschaft, insbesondere Detlef Osiecki und Udo Nolden die durch ihre aktive Zeit und die jahrelange Vorstandsarbeit wertvolle Dienste für den Verein geleistet haben.. Das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung wurde ohne Änderungen angenommen.
Der Brudermeister Christoph Nolden berichtet, dass die Schützen wegen Corona nur ein kurzes Schützenjahr hatten. Er ging auf die Ehrungen beim Patronatsfest ein und bedauerte, dass das Sauschießen das einzige Fest im ganzen Jahr 2020 war. Aber es gab die Frühjahrsversammlung zum Ende des Sommers. Er ging noch auf die Vereinbarung mit der Verbandsgemeinde ein und den aktuellen Baufortschritt bei der Herrichtung des Traumpfadparkplatzes.
Die Frauensprecherin Maria Böhm ging auf die Veranstaltung mit Pro-Mendig ein zu der die Schützen eingeladen hatten und erwähnte, dass sie im vergangenen Jahr noch einige Jubilare hatten, denen auch entsprechend gratuliert wurde. Mitte Juni diesen Jahres wurde dann noch die Halle mit vereinten Kräften geschrubbt und gewienert, so dass der Betrieb wieder gestartet werden kann.
Die stv. Jungschützenmeisterin Christel Reußner bedauerte den Tod von Udo Nolden und dankte für seine gute Arbeit. Sie gab jedoch bekannt, dass sie nicht mehr für das Amt zur Verfügung steht. Die Kassiererin Ute Jablonski musste über ein Minus in der Kasse berichten. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Ute Jablonski erhielt noch den Auftrag zu prüfen, wer in den vergangenen Jahren noch keinen Beitrag bezahlt hat. Auf Antrag der Kassenprüfer wurde der Vorstand einstimmig mit 19 Stimmen entlastet.
Im Rahmen der Neuwahlen wurden der Brudermeister Christoph Nolden, der Schriftführer Ulrich Eckhard und die Frauensprecherin Maria Böhm ohne Gegenstimmen wiedergewählt. Für Detlef Osiecki übernahm Ulrich Eckhard die Aufgabe des Kommandanten. Aus gesundheitlichen Gründen konnte Manfred Jablonski das Amt des stv. Platzwart nicht mehr übernehmen und es wurde Hans-Josef Müller gewählt. Für die Aufgaben des 1. Und 2. Jungschützenmeisters, sowie den stv. Schießmeister konnte kein Bewerber gefunden werden und die Posten bleiben vakant. Als einzigen Termin konnte die Verabschiedung des Präses Pastor Birkenheier am 26. September besprochen werden.
Willi Schäfer hat über viele Jahre die Sterbekasse geführt, ist jedoch nicht mehr in der Lage diese Aufgabe wahrzunehmen. Es hat sich kein Nachfolger gefunden und der Vorstand wurde beauftragt eine Satzungsänderung vorzubereiten, wo diese Aufgabe gestrichen ist.
Dem Antrag von Pro Mendig die Schützenhalle für einen Nachmittag nutzen zu dürfen, da die Veranstaltung im vergangenen Jahr ein voller Erfolg war und eine Wiederholung gewünscht sei, wurde zugestimmt.
Da die Bruderschaft 2025 das Jubiläum „50 Jahre Schützenschwestern in Mendig“ feiert, wurde der Vorstand beauftragt, für dieses Jahr die Ausrichtung des Bundesfestes zu beantragen. Leider musste die Versammlung auch einige Mitglieder aus dem Verein ausschließen, da sie über mehrere Jahre keinen Beitrag entrichtet hatten. Aufgrund des großen Elends im Ahrtal wurde eine Spende über 1000 Euro für die Flutopfer beschlossen.
Zum Abschluss wurde noch über den Stand des Widerspruchs gegen die kostenpflichtige Eintragung im Transparenzregister informiert.
Der Brudermeister wünschte allen einen guten Nachhauseweg und jetzt schon mal „Frohe Weihnachten“, da man ja nicht wissen kann, wann alle Kontakte wieder verboten werden.
