Allgemeine Berichte | 02.05.2025

Ferienprojekt für die Region – akrobatische Höchstleistungen

Circus Rondel machte 162 Kinder zu Stars in der Manege

In nur drei Tagen wurden insgesamt 162 Jungen und Mädchen in Artisten und Clowns, Jongleure und Fakire, Akrobaten und vieles mehr „verwandelt“.Foto: privat

Raubach. Schon seit Mitte April stand das Zelt des Circus Rondel erhaben und bei Dunkelheit strahlend beleuchtet auf dem Festplatz in der Raubacher Ortsmitte. Doch bis nach Ostern mussten die Kinder noch warten, die sich für das Zirkusprojekt des Gundlach Stiftungsfonds Raiffeisenregion angemeldet hatten. Dieses war Teil des Ferienprogrammes der Jugendpflege Puderbach und wurde bewusst nicht auf eine Schule begrenzt. „Wir wollten den Kreis der Teilnehmer weiter fassen und konnten deshalb Kindern in der gesamten Raiffeisenregion die Möglichkeit bieten dabei zu sein“ erklärt Jürgen Eisenhuth, Vorstandsmitglied des Gundlach Stiftungsfonds.

Und was da mit Hilfe der Finanzierung durch die seit 2006 bestehende wohltätige Organisation auf die Beine gestellt wurde, wird in der Region noch lange nachhallen. Denn in nur drei Tagen wurden insgesamt 162 Jungen und Mädchen in Artisten und Clowns, Jongleure und Fakire, Akrobaten und vieles mehr „verwandelt“. Dafür sorgten die Profis der Artistenfamilie Ortmann, die mit ihrem Circus Rondel auf dem Raubacher Festplatz eigens dafür Station gemacht hatte. Mit sehr viel Einfühlungsvermögen aber auch der nötigen Disziplin wurden die Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren trainiert und erarbeiteten mit den professionellen Trainerinnen und Trainern ein kurzweiliges und teilweise wahrhaft spektakuläres Programm.

Allen voran die Luftakrobatik am Seidentuch und am Trapez ließ so manchen Gast den Atem anhalten, denn was die Kinder hier zeigten waren wirklich artistische Glanzleistungen auf höchstem Niveau. Ob der Spagat im Seidentuch in etwa acht Metern höhe oder synchrone Überschläge am Trapez in ebenso schwindelerregender Höhe; hier zeigten die Kids ganz große Leistungen und es wurde greifbar, was ein professionelles Trainerteam leisten kann, wenn die Kinder mit dem nötigen Vertrauen, ohne Furcht aber mit Respekt und Disziplin an die Sache heran gehen. So tauchten bei den beiden Aufführungen am Freitag bei der ersten Vorstellung 80 und bei der zweiten 82 Kinder ein in die magische Zirkuswelt und rissen jeweils rund 500 Zuschauer bei jeder Nummer mit. Daran hatte auch Zirkusdirektor und Rondel-Chef René Ortmann seinen Anteil, der in charmanter Weise durchs Programm führte und bei so manchem Auftritt auch selbst als Trainer oder zum Assistieren in die Manege stieg.

Und in dieser war jede Menge los, denn es bezauberten auch anmutige Seiltänzerinnen, geschickte Bodenakrobatinnen und -akrobaten, eine waghalsige Trampolintruppe, echte Feuerschlucker, eine Horde wild-witziger Clowns und noch viele weitere Formationen die Gäste und für jedes Alter der Schülerinnen und Schüler war der passende Auftritt dabei. „Man spürt förmlich, wie sehr es die Kinder stärkt, wenn sie eine schwierige Nummer geschafft haben und sie dann als Stars in der Manege tosenden Beifall bekommen – das sind prägende Erlebnisse“ zeigt sich Heiko Marmé, ebenfalls im Vorstand des Gundlach Stiftungsfonds, nicht alleine von den Höchstleistungen der Kinder, sondern auch von der nachhaltigen pädagogischen Wirkung des Zirkusprojektes begeistert.

Und diese Begeisterung spürte man auf allen Seiten und zu jeder Zeit während des Projekts, denn es waren ja nicht beiden fulminanten, zweistündigen Aufführungen allein, sondern auch der gemeinsame Weg dorthin. Denn bereits mit Aufbau des Zeltes begann das Gemeinschaftsprojekt von Stiftungsfonds und Jugendpflege und es packten rund 50 Helferinnen und Helfer mit an. Während der Trainingstage sorgte das Team der Jugendpflege um Lara Skuppin mit einigen Eltern für die Betreuung der Kinder, die gerade nicht trainierten und Ortsbürgermeister Florian Albrecht war ebenfalls bei Auf- und Abbau sowie bei allen Fragen zwischendurch nicht nur wichtiger Ansprechpartner sondern tatkräftiger Helfer an allen Stellen. „Bei dem Projekt haben so viele Instanzen und Freiwillige an einem Strang gezogen, um den Kindern ein unvergessliches Ferienerlebnis zu ermöglichen; eine echt tolle Gemeinschaftsleistung“ freut sich das dritte Vorstandsmitglied des Gundlach Stiftungsfonds Karl Hauck nach dem Zeltabbau, bei dem wiederum mehr als 40 Elternteile kräftig zupackten. Aufgrund der ausschließlich positiven Erlebnisse und Rückmeldungen wird bereits vorsichtig darüber nachgedacht, das Projekt nach einer angemessenen Zeit erneut anzubieten. Aber nun startet der Gundlach Stiftungsfonds Raiffeisenregion zunächst seine weiteren Events für dieses Jahr, wie zum Beispiel die „Eröffnung“ des Urbacher Schwimmbades am 24. Mai ab 11 Uhr. Hier sind die Organisatoren wieder gemeinsam mit der Jugendpflege am Start; stellen Spielgeräte und Hüpfburgen auf und sorgen für die Verpflegung.

Fotogalerie: Zirkusprojekt des Circus Rondel in Raubach 2025

Was die Kinder hier zeigten waren wirklich artistische Glanzleistungen auf höchstem Niveau - die rund 1.000 Zuschauer waren begeistert.
Alle Fotos: privat
Alle Fotos: privat
Alle Fotos: privat
Die Luftakrobatik am Trapez ließ so manchen Gast den Atem anhalten.

Die Luftakrobatik am Trapez ließ so manchen Gast den Atem anhalten.

Circus Rondel machte 162 Kinder zu Stars in der Manege

Circus Rondel machte 162 Kinder zu Stars in der Manege

Circus Rondel machte 162 Kinder zu Stars in der Manege

Circus Rondel machte 162 Kinder zu Stars in der Manege

In nur drei Tagen wurden insgesamt 162 Jungen und Mädchen in Artisten und Clowns, Jongleure und Fakire, Akrobaten und vieles mehr „verwandelt“. Foto: privat

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