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CORONA-Teststation im Innenhof der Kreisverwaltung in Cochem

Corona-Teststation als „Drive-in“

Patienten mit ärztlichem Attest können sich auf den Virus testen lassen

18.03.2020 - 13:09

Cochem. Der Innenhof der Kreisverwaltung sowie der vorgelagerte Parkplatz sind in den beiden letzten Tagen abgesperrt und mit einer Corona-Teststation in Form eines „Drive-in“ ausgerüstet worden. Damit will man die ansässigen Arztpraxen entlasten und Personen mit entsprechenden Symptomen hinsichtlich eines Verdachts auf den Corona-Virus (Atemwegsprobleme, Husten, Fieber) vor Ort testen. Auf keinen Fall sollen die Verdachtspersonen die Praxen ihren Hausärzte aufsuchen, sondern sich mit ihrem behandelnden Arzt telefonisch in Verbindung setzen, der dann, bei entsprechenden Infektionssymptomen, per Fax eine Überweisung an die Teststation schickt. Patienten die eine solche Überweisung erhalten haben (und nur solche aus dem Landkreis Cochem-Zell), können sich dann in der Teststation hinsichtlich einer Ansteckung überprüfen lassen. Für alle anderen Personen ist der Bereich gesperrt und nicht zugänglich. Die Berechtigten können dann durch eine Schleuse (wie bei einem Drive-in von Burger-Restaurants) in den Innenhof der Kreisverwaltung fahren, wo sie, ohne auszusteigen, durch ein geöffnetes Fenster im Auto getestet werden. Einsatzfahrzeuge des Katastrophenschutzes und des Deutschen Roten Kreuzes mit entsprechendem Personal führen dann in zwei Zelten Abstriche durch. Diese können an zwei Patienten gleichzeitig vorgenommen werden. Für den ausreichenden Schutz der Einsatzkräfte vor Ort sind erforderliche Schutzanzüge sowie Desinfektionsmittel vorhanden. Die Einfahrt zur Teststation wird von Polizeibeamten überwacht, die anfahrende Patienten auch in die o.g. Schleuse lotsen. Die Anfahrt ist ab dem Endertplatz in Richtung Kreisverwaltung beschildert und führt über den kleinen Parkplatz in den Innenhof. Nachdem man getestet wurde, kann man den Testbereich über die Ausfahrt in Richtung Ravenéstraße wieder verlassen. Die durchgeführten Tests werden zweimal am Tag zu den Laboren in Koblenz verbracht, wo sie zeitnah analysiert werden. Die Ergebnisse werden dann über das Gesundheitsamt an die Patienten weitergegeben. Eine Behandlung ist in der Teststation nicht vorgesehen. „Wir arbeiten im Moment unter Hochdruck was die Krise rund um den Corona-Virus angeht und es ist momentan auch unsere einzige Aufgabe“, so Landrat Manfred Schnur. Und er ergänzt: „Wir müssen jetzt abwarten wie sich die Situation weiter entwickelt und werden dann entsprechend reagieren!“ TE

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Kommentare
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.

Koblenzer Schulen

juergen mueller:
Etwas anderes war von Herrn Roos auch nicht zu erwarten - zumindest öffentlich - als das man mit dem Krisenmanagement u.sogen.Stellschrauben,wenn überhaupt,das macht man dann unter sich aus.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
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